Dienstag, 4. Juni 2013

Mark Ronson "Version"

Die Vereinigung der Superstars.

 Er ist wohl das britische Pendant zu Timbaland, dem Nummer Eins Hit Produzenten schlechthin, doch scheint ihre Musik nicht wirklich auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Die Rede ist von Mark Ronson, der englische Musikproduzent und DJ brachte 2007 sein zweites Album "Version" auf den Markt. Aus ihm stammt auch der Superhit "Valerie" gesungen von Amy Winehouse, mit der er im selben Jahr das Erfolgsalbum schlechthin, "Back to Black", aufnahm und dafür einen Grammy kassierte. Tatsächlich ölte der 38-Jährige für keines seiner Lieder die Stimmbänder, sondern vereinte auf seinem Album die ganz Großen der britischen Musikszene, wie Lily Allen, Maximo Park Frontmann Paul Smith und Robbie Williams, um nur einen Teil von ihnen anzureißen. Die Platte besteht aus 14 Tracks, die zum größten Teil Coverversionen bekannter Rock- und Popsongs sind. Der wohl geläufigste von allen ist "Toxic". Im Original von Britney Spears eingesungen, verleiht eine rauchige männliche Stimme dem Song einen komplett neuen Klang, so dass man den Track vielleicht erst beim zweiten Hören wiedererkennt. Tatsächlich scheinen von den Originalen wohl nur noch Text und Melodie übrig geblieben zu sein, bestes Beispiel ist "Oh My God". Lily Allen verleiht dem ursprünglich von den Kaiser Chiefs "eingeschrienen" Song mit ihrer Stimme einen einzigartig
sexy Klang, der nur so zum Mitswingen einlädt. Auch drei von Mark Ronson neu produzierte instrumental Versionen machen die Scheibe zu einem perfekten Ensemble aus Rock, Pop, HipHop und Big Band, dem sich niemand verschließen kann.

Wertung 5/5





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