Donnerstag, 6. Juni 2013

Pink "The truth about love"

Die Wahrheit über dieses Album...

"The Truth about Love" ist mittlerweile das sechste Pinkalbum, welches in meinem CD-Regal landen durfte. Und wie nicht anders zu erwarten, steht es seinen Vorgängern in nichts nach und ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es mit seiner Dichte an guten Songs wohl auf Platz Zwei meiner persönlichen Rangliste liegt. Platz eins ist und bleibt "M!ssundaztood", welches für mich damals eine absolute Offenbahrung war und ich die Songs, in denen Pink ihre Jugend verarbeitet heute immer noch unglaublich gern höre. In diesen Songs erzählte sie einfach ihre Geschichte und das macht für mich den Unterschied aus.

Die Songs von "The Truth about Love" sind alle durchweg unglaublich gut und gehen ins Ohr, kein Lied klingt wie sein Vorgänger und Pink bedient hier wieder eine Bandbreite, die unglaublich ist. Da sind die leicht düsteren und rockigen Nummern, wie ARE WE ALL WE ARE oder WHERE DID THE BEAT GO?. Oder die für Pink so typischen Gute-Laune Nummern, wie BLOW ME, TRUE LOVE, WALK OF SHAME und ganz großartig: HOW COME YOU ARE NOT HERE sowie SLUT LIKE YOU, dem man endlich wieder anmerkt, dass der witzig-freche Text nur aus ihrer Feder stammen konnte.
Natürlich gibt es auch die gefühlvollen und leisen Songs, wie TRY, BEAM ME UP, welches mit leichten Countryelementen daher kommt, oder THE GREAT ESCAPE.
Eine Sonderstellung auf dem Album nimmt wohl HERE COMES THE WEEKEND ein. Wer beim erstmaligen Hören aufmerksam ist, dem werden wohl auch die Eminemanleihen im Beat auffallen und der wird dann auch nicht mehr überrascht sein, das ebenjener eine ganze Strophe übernimmt. Wohl eine kleine Revange für Pinks Mitarbeit an "Recovery".
Für die Downloadversion des Albums hätte ich mir gewünscht, dass man für die Songs 1, 4, 5, 11 auch tatsächlich mal aufführt von wem Pink eigentlich gefeatured wird, Eminem und Lilly Allen habe ich erkannt, aber wer die anderen sind, rätsele ich immer noch. Sind die Interpreten auf der CD aufgeführt?

Ich hätte mir für "the truth about Love" mehr Songs gewünscht, die Pinks Geschichte erzählen, sowie es auf "M!ssundaztood" oder auch bei NOBODY KNOWS und DEAR MR. PRESIDENT der Fall war. Doch ich beschwere mich hier auf ganz hohem Niveau, denn das Album ist voll von Songs, die unterschiedlicher und fast nicht besser sein könnten. Klar, dass jeder von ihnen das Potenzial hat ein Hit im Radio zu werden. Sie hat es allemale verdient - die Frau mit dem pinken Haar.

Wertung 4/5

Mein Lieblingssong des Albums


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