Donnerstag, 6. Juni 2013

Taylor Swift "Red"

Man muss nicht mehr 16 sein...

 um die Musik von Taylor Swift schätzen und hören zu können. Nachdem "Speak now" bei mir immer noch gerne rauf und runter läuft, war ich sehr gespannt, was das amerikanische Wunderkind als nächstes auf meine Playlist platzieren würde und enttäuscht hat sie mich nicht, diese Taylor Swift.

Es geht schon los mit einem Intro, dass mich doch an die Kings of Leon zu ihren "Only by the night"-Zeiten erinnert. Und auch der Rest von "STATE OF GRACE" ist einfach großartig, leicht rockig mit wunderschönen Lyrics und Taylors glasklarer Stimme. Einer meiner Lieblingssongs des Albums! 5/5

Weiter geht es mit einem nächsten Highlight. In "RED" hört man, dass ihre Wurzeln im Country liegen, was ich so an Taylors Musik liebe. Den Refrain kann man übrigens schon während des erstmaligen Hörens mitsingen. 5/5

"TREACHEROUS" ist einer der melancholischeren Songs, dessen Lyrics bedrücken und an den letzten Liebeskummer zurückerinnern. 4/5

"I KNEW YOU WERE TROUBLE" obwohl der Song im Refrain tatsächlich sehr nach Britney klingt, muss ich sagen, dass ich diese neue Seite sehr mag und er geht auch wirklich beim ersten Mal hören ins Ohr. Geschmackssache und bei mir ein Volltreffer! 5/5

"ALL TOO WELL" wieder einer dieser traurigen Songs, die Taylor Swift genauso aus ihrer Feder schmeißt, wie ihre kraftvollen Songs. Er lebt von seinem Liebeskummertext und geht schleichend in den Kopf und dann nicht wieder hinaus. 5/5

"22" und hier ist einer dieser Songs. Der Soundtrack meines Geburtstags und ganz großes Ohrenkino. 5/5

"I ALMOST DO" Herzschmerz vom Feinsten. Einfach nur wunderschön. 5/5

"WE ARE NEVER EVER GETTING BACK TOGETHER" ist der lange Titel für den Song, der Jack Gyllenhaal wohl ziemlich unangenehm sein sollte, denn ihm ist er gewidmet. Die Fans freut es und gröhlen fleißig mit. 5/5

"STAY STAY STAY" Ein fröhlicher junger Countrysong, der mir bisher jedoch nicht ganz im Gedächtnis bleiben wollte, trotz eingängigem Chorus. 3/5

"THE LAST TIME" ist mein absolutes Highlight für das allein sich der Kauf des Albums schon lohnte, denn hier hat Gary Lightbody, der Frontmann von Snow Patrol seinen grandiosen Duettpart. So gefühlvoll, wie man es nur selten zu hören bekommt. Ein bezaubernder Song von zwei der eingängigsten Stimmen gesungen. Es gibt nichts besseres: 10/5

In "HOLY GROUND" geht es dann wieder etwas schneller zu. "Tonigt I'am gonna dance". Ging bei mir erst beim mehrmaligen Hören wirklich ins Ohr. 4/5

"SAD BEAUTIFUL TRAGIC" ist erneut einer dieser traurig - wunderschön - tragischen Taylor Swift Balladen. Wer da nicht mitleidet... 5/5

"THE LUCKY ONE" - eine leichte Popnummer, die von ihrer Melodie und Taylors Stimme lebt. 4/5

"EVERYTHING HAS CHANGED" ist das zweite Duett des Albums, welches mit Ed Sheeran aufgenommen wurde. Wieder ein schöner Popsong, der für mich aber ganz sicher nicht an "THE LAST TIME" heranreicht. 4/5

"STARLIGHT" hat mich noch nicht ganz abgeholt, obwohl der Text sehr romantisch ist und das Lied eine gewisse Leichtigkeit besitzt. 3/5

"BEGIN AGAIN" geht sehr ruhig an und könnte vom Stile her auch sehr gut bereits auf "Speak now" erschienen sein. Ein Lied das eher über seine Lyrics als über die Melodie punktet. 4/5

Insgesamt macht dies 4,5 Sterne, doch ich runde gerne auf und vergebe daher volle Punktzahl.
"Red" ist in altbewährter Taylor Swift Manier aufgenommen wurden und glänzt vorallem durch ihre typischen, melancholischen Liebeslieder. Doch die waren Gewinner des Albums sind für mich Songs wie STATE OF GRACE, RED, THE LAST TIME, 22 und I KNEW YOU WERE TROUBLE welche die anderen Facetten der 22-jährigen Künstlerin zeigen. Man muss nicht immer 16 sein, um zu verstehen, was ein Mädchen fühlt, die solch gefühlvollen Songs schreiben kann. Ich wünsche es ihr ja nicht, aber viele Fans werden sich eines wünschen: nämlich, dass Taylor Swifts Herz noch oft gebrochen werden wird...

Wertung 5/5

Mein Lieblingssong des Albums

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