Freitag, 23. Mai 2014

7 Tage - 7 Lieblingsbücher V

5. Tag: mein komischstes Lieblingsbuch

Bildquelle
Als ich mit 15 vor den Bücherregalen des örtlichen Buchladens stand und feststellen musste, dass die Sparte "Jugendbuch" dort nur bis 14 Jahre ausgeschildert wurde (der große, romantische Fantasyhype á la Twilight kam erst Jahre später) und die Auswahl somit für mich ziemlich mau wurde, stöberte ich weiter und gelang schließlich zur "Chick Literatur". 
Diese brachte mich wiederum zu "Schokolade zum Frühstück. Das Tagebuch der Bridget Jones" von Helen Fielding. Es liegt mir fern, Bridget als anspruchslose Frauenunterhaltung abzutun. Denn Bridget Jones ist etwas ganz eigenes und besonderes, die Stimme einer Generation von Frauen, zu der ich damals nicht zählte, doch ich verstand die tollpatschig-tollkühne Engländerin trotzdem. Unvergessen ist ihr Kampf mit den Kilos, der Schokolade, dem Alkohol, den Zigaretten und zu guter Letzt den Männern. Was habe ich mit Bridget gelitten als Daniel Cleaver sie betrog oder Mark Darcy nicht den Stock aus seinem Hinterteil entfernen konnte (sinnbildlich gesprochen). Bridget ist einfach ein Vorbild für viele, denn egal wie schwer und schlimm es wird, Kopf hoch, irgendwie kommt man doch wieder stärker aus der Zwickmühle hervor. Die gleichnamige Verfilmung zählt zu einem meiner Lieblingsfilme und durfte sicher an die 20 - 30 mal im DVD-Player rotieren. Die Buchfortsetzung "Am Rande des Wahnsinns" kann ich außerdem uneingeschränkt empfehlen, doch den dritten Teil "Verrückt nach ihm" werde ich wohl im Buchladen belassen, denn ich will keine Welt, in der Bridget Jones ohne Mark Darcy existieren muss. Wie traurig und die Kritiken sprechen die selbe Sprache... 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen