Dienstag, 1. Oktober 2013

"Fire Within" von Birdy

Wie Birdy aus der Asche...



Nachdem Birdy Debüt „Birdy“ bereits über 50 mal in meiner Playlist rauf und runter lief, musste auch schnell der Nachfolger „Fire Within“ her. Die junge Britin ist einfach ein Ausnahmetalent von dem ich niemals genug haben möchte. Doch betrachten wir die Titel der Reihe nach:

Wings - nachdem die erste Single schon im Radio rauf und runter lief, verschwindet sie nun auch nicht mehr aus meinem Kopf. Ein absolutes Highlight des Albums. Schon allein wegen der Zeilen: "Oh damn these walls. In the moment we´re ten feet tall. I just wanna be by your side. If these wings could fly." 5/5

Heart of Gold – Ein Song so voller Sehnsucht und Trauer, dass man kaum glauben kann, dass diese junge Britin so tiefe Gefühle schon erleben musste. Bei mir ging das Herz aus Gold erst mit mehrmaligem Hören ins Ohr. 4/5

Light me up – ist eine Up – Tempo Nummer, die so auf Birdys Debütalbum nicht zu hören war. Auch dies steht ihrer Stimme gut. Die Zweitstimme am Ende des Chorus ist für mich jedoch etwas unpassend geraten, (erinnert mich an Soulnummern aus den 90ern)  und hätte der Song nicht unbedingt gebraucht. 4/5

Words as Weapons – ist für mich der wohl schönste Song des Albums und zugleich der traurigste, den ich seit langem Hören durfte. Man kann Birdys Stimme förmlich weinen hören. Zur emotionalen Krönung erklingt zum Schluss ein eingängiges Violinensolo. Wen das nicht berührt… 5/5

All you never say – …“is you love me so“  ist in alter Birdy Manier und hätte so auch bereits auf dem ersten Album zu hören sein können. Stimmungsvoller Text und Melancholie in der Stimme. Nichts falsch gemacht. 5/5

Strange Birds – ist mir bisher nicht im Gedächtnis haften geblieben. Der Text und die Grundstimmung sind sehr düster. Unterstrichen wird dies von den recht Birdy-untypischen „wohohohohhos“. Geschmackssache. 3/5

Maybe – ist da schon eine gelungene Abwechselung und lebt von seiner Leichtigkeit, die direkt ins Ohr geht. Ein Song, der von dem erzählt, was alles passieren könnte, wenn man es zulässt. 5/5

No Angel – kursierte im Vorfeld auch schon auf Youtube und zeichnet sich durch seine Pianobegleitung aus. Gewohnte Liebeskummerstimmung, bei der man sich am liebsten Zuhause verkriechen möchte und die Welt einfach draußen vorbeiziehen lässt. 5/5

All about you – ist eine leichte Up – Tempo – Nummer mit toller Botschaft. Ungewohnt schnell kommt Birdy daher, wer den Text komplett erfassen will, muss daher genau hinhören. Doch es lohnt sich. 5/5

Standing in the way of the Light – ist sehr reduziert und fokussiert sich allein auf die einzigartige Stimme und beweist, dass einfach arrangierte Lieder so viel besser sein können. 4/5

Shine – es ist erstaunlich, wie hoch Birdy ihre doch recht volle, tiefe Stimme schrauben kann, ohne dass es schräg  klingt. Ein weiterer Song, der von seinem Text lebt und etwas Anlauf beim Hören braucht. 4/5
Birdy ist ein großartiges Folgealbum für ihr noch großartigeres Debüt geglückt. Ich muss sagen, dass dieses mich wirklich mehr mitreißen konnte, doch dass sieht in einem Jahr wohl auch schon anders aus, wenn das dritte Album hoffentlich ansteht und ich meine Rezension einleiten werde … „nachdem Fire Within bereits 60 mal in meiner Playlist rauf und runter lief…“ 

Wertung 4/5


Mein Highlight des Albums:

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