Samstag, 25. Juli 2026

Hörbuchrezension | If books could kill von Kate Eberle


Roxys größtes Hobby ist, nach dem Kampfsport, das Lesen. Sie ist in einem Buchclub und fiebert jedem Buch ihrer Lieblingsautorin Anna Matthews entgegen. Als sie eines Abends den Gedanken ausspricht, gerne mal in einem ihrer Liebesroman zu landen. Soll ihr größter Wunsch wahr werden. Allerdings arbeitet Anna Matthews gerade an einem Thriller und so versucht Roxys Date sie kurzerhand umzubringen. Eine ziemlich wilde Reise beginnt…

Ich fand, der Klappentext klang echt besonders und machte mich definitiv neugierig auf die Geschichte. Allerdings tat ich mich mit dieser zu Beginn etwas schwerer. Roxy ist eine richtig toughe Protagonistin, die voll in ihrem Kampftraining aufgeht, sie hatte oft Pech in der Liebe und flüchtet sich in den Lovestories fiktionaler Charaktere. Sie hat also eine sehr harte Seite, landet in einem Thrillerroman und hinterfragt gar nicht groß, sondern ist direkt voll im Actionmodus. Was sie da so abzog war schon sehr beeindruckend. 

Das Kontrastprogramm, bildet Grant, den sie kurzerhand auf ihrer Flucht kidnapped und der gar nicht weiß, wie ihm geschieht. Grant ist ein Collegedozent, der eigentlich Autor sein möchte und ein sehr theoretisches Leben führt. Er will nichts wagen und hängt dem hinterher, was gewesen sein könnte. Dass da so eine irre Actionheldin auftaucht, die behauptet, dass sie in einem Roman gefangen ist, damit kommt er gar nicht klar. Grant brauchte einige Zeit, um sich darauf einzulassen. So ging es auch mir. Als Grant in der Geschichte ankam und Roxy nicht mehr ganz so drüber war, konnte ich mich mehr auf die Story einlassen und wurde dann auch richtig gut unterhalten. 

Es passiert auch so einiges, denn in der fiktiven Thrillerhandlung versuchen Roxy und Grant als Lockvögel einem Ermittlerduo beim Auffliegen eines Serienkillerrings zu helfen. Das war wirklich kurios, denn die Killer haben witzige Namen und morden aus den absurdesten Gründen. Die fiktiven Charaktere, denen Roxy und Grant über den Weg laufen, sind alle ganz schön überzeichnet, eben wie in einer unlektorierten Romanfassung. Das war richtig clever gemacht. Roxy und Grant als Buchmenschen konnten alles hinterfragen, was die Autorin gerade damit bezweckt, in welchem Stadium der Geschichte sie sich gerade befinden. So war es eine Hommage an das Bücherschreiben von einer realen Autorin mit ihren erdachten Charakteren über eine fiktive Autorin mit ihren Figuren. Klingt erstmal kompliziert, doch wenn man sich darauf einlässt, macht es eigentlich echt Spaß. Dazu kommen ein paar spannende Wendungen, die das Buch für mich noch einmal drehten von „Was ist das denn?“ zu einem wirklich guten Buch.

Das Hörbuch umfasst über 11h und wurde von Viola Müller eingelesen, die einen guten Job machte.

„If Books could kill“ von Kate Eberle brauchte ein wenig, doch als es mich dann packte, hatte mich die Geschichte auch in ihren Bann gezogen. Das war wirklich ein ungewöhnliches Buch, welches einem so schnell nicht wieder über den Weg laufen wird.

4/5

Sonntag, 19. Juli 2026

Hörbuchrezension | The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith


London 1848 in einer von Feen regierten Welt, Ivy Benton muss eine gute Partie machen, um das Ansehen und den Wohlstand ihrer Familie zu erhalten. Nach dem Verschwinden ihrer Schwester liegen alle Hoffnungen auf ihr. Als die Königin verkündet, dass ihr Sohn in dieser Saison heiraten wird, geht Ivy einen Handel ein, um an dem Wettstreit um Brams Herz teilzunehmen. Um den Sieg nicht zu gefährden muss sich Ivy allerdings ganz dringend von dessen Bruder Emmet fernhalten.

Dieses Buch wurde als Bridgerton mit Feen beworben und das hat mich schon neugierig gemacht. Ich mag beides und die Kombination klang vielversprechend.

Wir lernen Ivy in einer verzweifelten Position kennen. Nach dem Verschwinden ihrer Schwester geriet der Ruf der Familie in Schieflage. Die Gesellschaft schneidet sie und so sind Ivys Heiratsaussichten denkbar schlecht. Gleichzeitig versucht Ivy dringend herauszufinden, was mit ihrer Schwester geschah. Ich mochte Ivy, weil sie ehrgeizig, pragmatisch, aufopfernd und liebend ist. Sie würde für ihre Familie alles tun und versucht sich stets mit den schwersten Situationen zu arrangieren.

Sie trifft zuerst zufällig auf Prinz Emmet, der einen fürchterlichen Ruf hat und hat Angst von ihm kompromittiert zu werden. Beide haben eine gute Chemie und es entsteht eine Verbindung. Doch auch Prinz Bram kann Ivy einiges abgewinnen. Doch am Hof der Fae-Königin von England wird Ivy mit einigen Komplotts, Intrigen und Grausamkeiten konfrontiert. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Ivys Perspektive erzählt, allerdings gibt es auch jeweils ein Kapitel aus der Sicht ihrer Mitstreiterinnen und Prinz Emmets. Das fand ich sehr spannend und hat mir geholfen die Motive der Figuren besser zu verstehen.

Das Worldbuilding ist cool. Wir haben den Vibe Englands des 19.Jahrhunderts mit seinen Palästen, Anwesen und Bällen. Bekommen aber einen Faetwist dazu. Das war gut gemacht und ich war von der Handlung gecatcht.

Was mich nicht ganz überzeugen konnte, war wie schnell sich Ivy und ihr Loveinterest sicher waren, dass es die ganz große Liebe ist, zuvor aber nicht genug Momente zwischen ihnen gab. Das hat mich die Lovestory nicht so fühlen lassen. Außerdem fand ich die Enthüllung des wahren Bösewichten zu vorhersehbar. Ich bin dennoch gespannt, wie es im finalen zweiten Band weitergehen wird.

Das Hörbuch umfasst 11,5h und wurde von Corinna Dornencamp eingelesen, die einen sehr guten Job machte. Ich lausche ihrer Stimme wirklich gerne.

„The Rose Bargain“ von Sasha Peyton Smith war ein sehr kurzweiliges Hörbuch mit interessantem Worldbuilding. Ich bin gespannt wie es weitergehen wird.

4/5

Dienstag, 14. Juli 2026

Hörbuchrezension | Swept away von Beth O’Leary


Für Lexi und Zeke sollte diese Nacht nur ein One Night Stand auf einem Hausboot sein. Doch als dieses in der Nacht aufs offene Meer hinaustreibt, bekommen beide unfreiwillig eine Verlängerung. Das Hausboot ist in keinem fahrtüchtigen Zustand und so wird aus einem One Night Stand eine Survivalexperience der anderen Art…

Ich bin durch das wunderschöne Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Es ist so romantisch und weckte in mir eine sommerliche Urlaubsstimmung. Außerdem fand ich den (originalen) Klappentext des Buches ansprechend, denn der versprach eine spicy RomCom mit ungewöhnlichem Setting. Bekommen sollte ich tatsächlich etwas anderes…

Lexi ist gerade an einem Scheidepunkt in ihrem Leben. Ihre beste Freundin, mit der sie zusammen wohnte und sich gemeinsam mit ihr um deren kleine Tochter kümmerte, hat einen neuen Freund und so muss Lexi ausziehen. Sie denkt das Hausboot ihrer Familie wäre eine gute Übergangslösung. An einem verzweifelten Abend lässt sie sich auf den Fremden in der Bar ein und nimmt ihn mit auf das Boot. Lexi ist Anfang 30 und weiß nicht, wohin der Weg nun für sie führen mag. Wir lernen sie in einem unzufriedenen Punkt in ihrem Leben kennen. Lexi ist ein Charakterkopf, der seine Macken hat. Das hatte sie aber auch sehr nahbar gemacht.

Zeke ist deutlich jünger als Lexi. Mit gerade mal Anfang 20 hatte er schon einige Sexualpartner und erkannte, dass sich etwas ändern musste. Nach Monaten der Abstinenz lässt er sich auf Lexi ein, weil er fasziniert von ihr war. Zeke ist liebenswert vertrottelt und ein starker Kontrast zu Lexi. Beide ergänzten sich sehr gut. Wir lernen sie am Morgen danach kennen. Dort beginnt die Geschichte und das üble Erwachen als beide feststellen, dass sie nicht mehr am Hafen anliegen, sondern im Meer herumtreiben und nicht wissen, wo sie sind.

Ich hatte mich auf eine klassische RomCom eingestellt mit viel Humor und vielen romantischen Momenten. Das war aber nicht der Plan der Autorin. Denn es gibt einige Verwirrungen um den rechtmäßigen Besitzer des Hausboots und Lexis Misstrauen, ob Zeke die Situation provoziert hat und sie nun ermorden möchte. Gleichzeitig erklärt Zeke, dass jegliche sexuelle oder vertraute Handlung nun tabuisiert sind und ich dachte mir beim Hören: „Leute, dafür bin ich nicht hier!“. Der Großteil der Geschichte dreht sich zunächst also um Survivalstrategien und dem Kennenlernen und Instandhalten des Hausboots. Das war für mich wirklich mühsam, denn ich hatte einfach etwas anderes erwartet.

Tatsächlich weiß ich nicht, wie realistisch dieses Szenario tatsächlich war. Beide haben nicht wirklich eine Ahnung von Booten und kennen sich auch mit der Technik nicht aus. Sie finden also nicht heraus, wo sie gerade sind und wie sie sich selbst aus der Situation herausbringen können. Soweit so gut, das hätte mir auch passieren können. Was mich nur wunderte, warum hat sie niemand gefunden? Fällt es keiner Küstenwache oder anderen Booten auf, dass ein Hausboot aus dem Hafen heraustrudelt und einfach nur vor sich hin treibt und kein Ziel zu verfolgen scheint? Die beiden sind zwei Wochen auf See verschollen, sehen kein Land und nur einmal ein Frachtschiff aus der Ferne. Das Hausboot treibt in der Nordsee herum und nicht mitten im Pazifik! Wie glaubwürdig war also dieses Szenario?! Dann stranden beide auf einer verlassenen Bohrinsel. Es wird gefährlich und düster. Irgendwie hat mir das schon den Spaß an der Geschichte genommen, weil Klappentext und Cover einfach etwas anderes versprachen. Das letzte Viertel des Buches konnte mich mehr abholen. Das Zwischenmenschliche rückt wieder mehr in der Vordergrund und versöhnte mich mehr mit dem Buch. Die Geschichte ist definitiv besonders aufgrund der Thematik und ich werde vielleicht auch noch öfter darüber nachdenken, doch eigentlich hatte ich mir etwas anderes versprochen.

Das Hörbuch wurde von Fynn Engelkes und Mona Fischer eingesprochen und läuft über 11h. Beide konnten die Figuren ganz gut zum Leben erwecken. Was mir beim männlichen Sprecher nicht so gut gefiel, er sprach die Nebenfiguren wirklich eigenartig, sodass diese wie lächerliche Karikaturen wirkten und das kann nicht im Sinne der Geschichte gewesen sein.

„Swept Away“ von Beth O’Leary verführte mich mit seinem wunderschönen Cover und versprach eine besondere Geschichte. Besonders war diese wirklich, doch anstatt Humor und Romantik bekam ich Verwirrung und Survival. Echt Schade!

3/5

Donnerstag, 9. Juli 2026

Enttäuschung | A Crown of War and Shadows von J.R. Ward

 Ich hatte das große Glück und konnte seit Langem mal wieder an einer Lovelybooks Leserunde teilnehmen und das auch noch zu einem Titel, den ich mir eh im Buchladen kaufen wollte.



Sorrel ist eine Ausgestoßene in ihrem eigenen Dorf. Jeder braucht ihre heilenden Fähigkeiten doch gemieden wird sie trotzdem für ihre vermummte Erscheinung. Sorrel hat ein großes Geheimnis: mit einem Blick in die Augen der Menschen kann Sorrel deren Tod sehen und spürt ihn auch selbst. Dieses Risiko will sie niemals eingehen. Dann häufen sich Morde in ihrem Dorf, ein Dämon soll sein Unwesen treiben. Sorrel muss gehen bevor die Dorfbewohner sie verdächtigen. Auf ihrer Reise begleitet sie ein Söldner, den Sorrel für seinen Schutz bezahlen muss, aber nicht das nötige Geld dafür hat…

Das Buch ist mir sooft bei Instagram über den Weg gelaufen und wurde so dermaßen gelobt, dass ich echt neugierig war und meine Erwartungen auch demensprechend hoch.

Der Einstieg in das Buch gefiel mir noch richtig gut. Wir lernen Sorrel und ihre lebensunwürdigen Umstände kennen. Sie arbeitet in einem Gasthaus und hilft nebenbei den Kranken und Verletzten des Dorfes. Sie ist total aufopfernd und kümmert sich fürsorglich, ohne etwas zurückzubekommen. Es war schon hart zu sehen, in welche Umständen sie da gerät und wie einsam sie ist. Das Buch beginnt auch sehr traumatisierend und brutal. Das war erstmal nichts für schwächere Nerven. Sorrel bleibt lange ein Mysterium, zu dem sich sehr langsam die ersten Geheimnisse lüften.

Ebenso mysteriös ist auch Merc. Er tauchte plötzlich auf und versprach die Rettung für Sorrel zu sein. Er ist stark, aber man sieht ihm auch ein hartes Leben an. Wir wissen kaum etwas zu seiner Vergangenheit, ahnen aber, dass er ein mächtiges Päckchen zu tragen hat.

Zwischen beiden breitete sich sofort eine sexuelle Spannung auf, die immer wieder mit Blicken und Andeutungen gefüttert wurde. Allerdings erreichte mich diese nicht. Ich habe nicht verstanden, wie die beiden in solch einer Situation daran denken konnten und darüber sprechen konnten, während sie auf der Flucht waren oder von irgendwelchen Wesen Gefahr liefen getötet zu werden. Bis zum Ende ist ihre Verbindung sehr toxisch und einfach nicht nachvollziehbar für mich gewesen. Die Spiceszenen waren strange und entstanden immer wieder (es sind nur 2) aus den falschen Motivationen. Aus Insta Lust wurde Insta Love und das hat mich überhaupt nicht überzeugt.

Das Worldbuilding ist speziell, wir haben eine Fantasywelt mit mittelalterlichem Komfort und Kleidung, dafür aber mit Schusswaffen. Es gibt normale Tiere, aber auch Lebewesen wie Dämonen oder erdachte Geschöpfe, die allerdings kaum beschrieben wurden und einfach nur einen neuen komplizierten Namen bekamen. Ich fragte mich, hätten die beiden der Einfachheit halber nicht von einem Krokodil angegriffen werden können. Darunter hätte man sich wenigstens etwas vorstellen können. So kämpfte der Protagonist in meinem Kopf mit einem körperlosen Wort.

Auch der Schreibstil ist speziell und es gibt immer wieder Redenwendung oder Logikfehler, die den Lesefluss immens störten. War dies der Übersetzung geschuldet? Jedenfalls erkannte ich J.R. War weder im Schreibstil noch in ihren Figuren wieder. Ich habe ihre Black Dagger Reihe lange verfolgt und da liegen einfach Welten dazwischen.

Ich kämpfte mich durch die 620 Seiten. Die Geschichte machte mir einfach keinen Spaß. Ich fühlte die Figuren nicht und mich nervten die ganzen Sidequests, die sich immer mit ganz viel Zufall wie von selbst auflösten. Im letzten Drittel las ich einfach nur noch quer, um das Buch endlich zu beenden. Und mir entging dabei auch nichts wichtiges, wie ich dank der Leserunde nachverfolgen konnte. Das war schon eine herbe Enttäuschung. Das Buch endet dann auch noch mit einer Überraschung, sehr überhastet, doch relativ abgeschlossen. Ich werde daher die Reihe auf keinen Fall weiter verfolgen. Dafür ist mir meine Lesezeit einfach viel zu schade und jetzt freue ich mich auf ein Buch, das mir hoffentlich wieder mehr Spaß machen wird.

„A Crown of War and Shadows“ von J.R. Ward war nach all dem Lob eine unglaubliche Enttäuschung für mich. Ich quälte mich durch eine Geschichte, die mich in vielen Teilen nicht überzeugen konnte. Da hatte ich von der Autorin echt anderes erwartet!

2.5/5

Dienstag, 7. Juli 2026

Hörbuchrezension | Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code von Richard Osman

 


Ein Jahr war es ruhig um den Donnerstagsmordclub. Elisabeth trauert. Joyce plant eine Hochzeit. Ibrahim verschließt die Augen vor den Machenschaften seiner Lieblingspatientin und Ron hat mit familiären Problemen zu tun. Dann erfährt der Club von einem Code für ein Bitcoinkonto hinter dem einige zwielichtige Gestalten her sind. Als dann noch ein Mord passiert, sind die vier wieder voll im Einsatz.

 

Ich hatte meine vier Lieblingsrenter nach dem sehr emotionalen und packenden Band schon vermisst und war froh wieder nach Coopers Chase zu kommen. Es geht ruhig los. Die Hochzeit von Joyce Tochter steht an und Joyce könnte nicht stolzer auf ihren Schwiegersohn sein. Doch dann verschwindet dessen Trauzeuge, nachdem er dem Donnerstagsmordclub offenbarte, dass jemand versucht ihn umzubringen. Als tatsächlich jemand stirbt und die Renter von den Bitcoinmillionen erfahren, steigen sie wieder in ihre Ermittlungen ein. Dabei werden wieder mehrere Handlungsstränge miteinander verknüpft. Zum Glück hatte ich mir wieder die vielen neuen Charaktere notiert, um nicht durcheinander zu kommen. Das ist bei der Reihe immer Gold wert.

 

Unsere Protagonisten hatten alle sehr mit sich selbst zu tun. Es sind auch einige große Probleme, die bei ihnen im Raum standen. So kam das klassische gemeinsame Ermitteln dieses Mal ein wenig kurz. Dafür passierte einiges an Charakterentwicklung und ich denke, wir lernten Figuren kennen, die uns noch weiter durch die Reihe begleiten werden, denn bei einigen von ihnen war mir deren Handlungsstrang nicht auserzählt erschienen.

Der Krimiplot war auch nicht so spannungsgeladen wie erwartet. Als die Auflösung kam, war ich auch nicht sonderlich überrascht auch wenn ich nicht zu vor darauf gekommen war. Es war einfach nur unspektakulär.

Dennoch konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten, weil ich die Protagonisten so liebgewonnen habe und ihre andere Sicht auf das Leben schätze. Ich hoffe, es wird noch lange weitergehen mit dem Donnerstagsmordclub.

 

Das Hörbuch hat 11,5h und wurde wieder von Beate Himmelstoß und Johannes Steck eingelesen. Wenn ich ihre Stimmen höre, bin ich jedes Mal wieder in Coopers Chase angekommen und liebe es. Ganz großes Kino für die Ohren.

 

„Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code“ von Richard Osman ist der langersehnte 5. Band der Reihe. Es geht ruhiger zu. Dafür passierte viel mit den Charakteren und ich freue mich darauf, sie wiederzusehen.

4/5

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