Dienstag, 4. August 2026

Highlight | Stolz, Vorurteil & Hexerei von Melinda Taub

 Nach dem ich nicht gerade einen Lauf bei Büchern habe, habe ich dafür einen Lauf bei Vorablesen, denn diesen Titel gewann ich wieder über die Plattform und war so früh darüber, denn der Titel stand definitiv auf meiner Wunschliste!


Lydia Bennet ist wohl die unbeliebteste der Bennet-Schwestern. Was niemand von ihr weiß: Lydia ist eine Hexe und als diese kommen so einige Schwierigkeiten in ihr ohnehin schon kompliziertes Leben hinzu. Wickham ist in Wahrheit ein Dämon und macht ihr das Leben schwer, während Mr. Darcy unfreiwillig Lydias Hilfe braucht, denn seine Schwester wurde verflucht...

Ich liebe Stolz und Vorurteil, habe die Geschichte schon über so viele Medien erlebt. Lydia kam dabei natürlich nicht gut weg, denn sie beschert der Familie Bennet einige Schwierigkeiten. So war ich echt gespannt, was die Autorin mit ihr machen würde.

Lydia ist die Erzählerin der Geschichte und berichtet in direkter Rede von den Geschehnissen als würde sie ihre Memoiren schreiben. Dabei berichtet sie auch von Episoden aus ihrem Familienleben. Wir erfahren so, warum Mr. Collins überraschend Charlotte Lucas einen Antrag machte. Dabei bewies die Autorin einen unglaublich feines Gespür für die Figuren und fing sie so ein, wie wir sie im Original oder den Verfilmungen kennenlernten. Besonders Mr. Bennets feiner Humor kam sehr gut raus.

Ich fand es toll, dass wir Lydia auch einfach anders kennenlernten. Sie ist eine Hexe und hat mit Kitty, die eigentlich eine verzauberte Katze ist, eine Gefährtin, die mit ihr Magie kanalisiert. Das Magiesystem war wirklich spannend und gut gemacht. Es war für mich total verständlich und auch so sinnvoll. Es hat richtig Spaß gemacht darin einzutauchen.

Lydia steckt voller Esprit und ist nicht so einfältig, wie sie alle glauben lässt. Sie hat ein schwieriges Verhältnis zu Jane, Mary und Lizzy. Allein Kitty steht ihr unglaublich nah und so spielt die Beziehung der beiden im Buch auch eine große Rolle. Außerdem rücken Lydias Verbindungen zu den verschiedensten Hexen in den Vordergrund und den Dingen, die sie tun müssen, um ihr Ziel zu erreichen. Das war wirklich spannend gemacht und nicht vorhersehbar. Die Autorin schaffte es auch, in meinem Kopf ein Kino entstehen zu lassen. Ich war so froh, endlich mal wieder eine richtig gute Geschichte lesen zu können, auf die ich mich komplett einlassen konnte.

Lydias Verbindung zu Wickham ist zunächst nicht so wie gedacht, dennoch bekommt Wickham seinen Raum und ich mochte die Entwicklung, die seine Figur nahm.

Der einzige, kleine Kritikpunkt war, dass die Autorin auf den Zeitebenen hin und her sprang und ich auf den ersten 100 Seiten etwas brauchte, um mich zurecht zu finden, in welcher erzählten Zeit wir gerade unterwegs sind. Doch das trübte am Ende nicht, den grandiosen Eindruck der Geschichte.

"Stolz, Vorurteil & Hexerei" von Melinda Taub ist die innovative Geschichte von Lydia, die von allen verkannt sich durch einige Abenteuer zaubern muss und mich dabei unglaublich gut unterhielt.

5/5

Montag, 27. Juli 2026

Enttäuschung | The Arcane Arts von S.D. Coverly

Dieses Buch gewann ich auf Vorablesen und war total hyped auf den Titel, weil mir die Leseprobe richtig gut gefiel und das Buch einfach ein Hingucker mit dem schönsten Farbschnitt ist, den ich seit Langem sah!


Ellsbeth Schwester starb unter mysteriösen Umständen am Newlyn College. Als Selbstmord deklariert, hat Ellsbeth rege Zweifel und macht sich auf den Weg in den Fußstapfen ihrer Schwester zu wandeln. Dort versucht sie alles, um in den Kurs des berühmten Professor Rawlins zu gelangen. Zwischen beiden entspinnt sich bald eine tabuhafte Verbindung. 

Mir gefiel der Einstieg in die Geschichte richtig gut. Es beginnt zwar düster mit dem Tod von Ellsbeths Schwester. Doch dann kommt der Cut und wir lernen Ellsbeth und Rawlins kennen, die sich einen Schlagabtausch als Emailverkehr liefern. Sie versucht alles, um in seinen Kurs zu kommen, doch Rawlins will an den Richtlinien der Uni festhalten. Ellsbeth ist super wortgewandt und clever. Sie schafft es den Prof an die Wand zu spielen und das war beeindruckend. Sie hat einige Ambitionen auf dem Gebiet der Arkanen Forschung. Doch eigentlich versucht sie herauszufinden, was mit ihrer Schwester wirklich geschah. Nach dem guten Start verlor Ellsbeth für mich ihr Ziel aus den Augen. Sporadische Besuche bei der Polizei brachte den Mordplot nicht voran. Wir erlangen keinen Erkenntnisse zu dem Fall, es gab keine spannenden Wendungen und so war dies mehr ein Rahmen für die Beziehung von Rawlins und Ellsbeth.

Er ist 21 Jahre älter als sie. Er brachte einen Bestseller im Bereich seiner Forschung heraus. Doch mittlerweile ist einige Zeit vergangen und er steckt am College in der Belanglosigkeit fest. Jeder Tag ist wie der andere und so ist Ellsbeth ein frischer Wind in seinem Leben. Die Beziehung geht zunächst von ihr aus und wir wissen nicht, warum sie unbedingt auf unprofessioneller Ebene mit ihrem Prof anbahnen möchte. Vermutungen, dass es mit ihrer Schwester zu tun haben könnte, verlaufen im Sande. Es geht also hauptsächlich, um eine Anziehung, die gar nicht bei mir ankam. Es gab keine Tension, sondern hauptsächlich eigenartige Cringe-Momente, die dann in Szenen endeten, die nicht wirklich spicy oder explizit waren. Es war wie gewollt und nicht gekonnt, ein wenig so wie 50 Shades of Grey in der soften Akademie-Ausgabe. Der Sticker "Dark Romantasy. Ab 18" Sticker schürte da für mich Erwartungen, die das Buch nicht einhalten konnte.

Mich konnte auch das Magiesystem nicht abholen. Bei den Arkanen Studien werden Magierituale erstellt. Und das ziemlich aufwendig. So kommen sehr viele kostspielige Elemente zum Einsatz damit Ellsbeth beispielsweise für wenige Sekunden die Handlungen von Menschen kontrollieren kann. Meist genutzt wurde die Magie, um sich beim Geschlechtsverkehr die Fesseln zu sparen. Also richtig sinnvoll und innovativ... 

Nach dem mich all dies schon nicht abholen konnte, kamen auch noch so viele Längen hinzu, die mich nicht bei der Stange halten konnten. Ich war so oft davor das Buch abzubrechen, quälte mich aber mit ganz viel Querlesen bis zum Ende und bin mittlerweile echt genervt, wie viele schlechte Bücher, ich in letzter Zeit erwischte. So macht das Lesen definitiv keinen Spaß und ich will mich endlich mal wieder ganz in einer Geschichte fallen lassen, weil es nichts gibt, was mich stört, weil sich alles easy und mitreißend anfühlt.

"The Arcane Arts" von S.D. Coverly konnte mich nur am Anfang kurz abholen. Dann ließ mich die Geschichte im Regen stehen. Eine schöne Hülle macht eben lange kein gutes Buch.

2/5

Samstag, 25. Juli 2026

Hörbuchrezension | If books could kill von Kate Eberle


Roxys größtes Hobby ist, nach dem Kampfsport, das Lesen. Sie ist in einem Buchclub und fiebert jedem Buch ihrer Lieblingsautorin Anna Matthews entgegen. Als sie eines Abends den Gedanken ausspricht, gerne mal in einem ihrer Liebesroman zu landen. Soll ihr größter Wunsch wahr werden. Allerdings arbeitet Anna Matthews gerade an einem Thriller und so versucht Roxys Date sie kurzerhand umzubringen. Eine ziemlich wilde Reise beginnt…

Ich fand, der Klappentext klang echt besonders und machte mich definitiv neugierig auf die Geschichte. Allerdings tat ich mich mit dieser zu Beginn etwas schwerer. Roxy ist eine richtig toughe Protagonistin, die voll in ihrem Kampftraining aufgeht, sie hatte oft Pech in der Liebe und flüchtet sich in den Lovestories fiktionaler Charaktere. Sie hat also eine sehr harte Seite, landet in einem Thrillerroman und hinterfragt gar nicht groß, sondern ist direkt voll im Actionmodus. Was sie da so abzog war schon sehr beeindruckend. 

Das Kontrastprogramm, bildet Grant, den sie kurzerhand auf ihrer Flucht kidnapped und der gar nicht weiß, wie ihm geschieht. Grant ist ein Collegedozent, der eigentlich Autor sein möchte und ein sehr theoretisches Leben führt. Er will nichts wagen und hängt dem hinterher, was gewesen sein könnte. Dass da so eine irre Actionheldin auftaucht, die behauptet, dass sie in einem Roman gefangen ist, damit kommt er gar nicht klar. Grant brauchte einige Zeit, um sich darauf einzulassen. So ging es auch mir. Als Grant in der Geschichte ankam und Roxy nicht mehr ganz so drüber war, konnte ich mich mehr auf die Story einlassen und wurde dann auch richtig gut unterhalten. 

Es passiert auch so einiges, denn in der fiktiven Thrillerhandlung versuchen Roxy und Grant als Lockvögel einem Ermittlerduo beim Auffliegen eines Serienkillerrings zu helfen. Das war wirklich kurios, denn die Killer haben witzige Namen und morden aus den absurdesten Gründen. Die fiktiven Charaktere, denen Roxy und Grant über den Weg laufen, sind alle ganz schön überzeichnet, eben wie in einer unlektorierten Romanfassung. Das war richtig clever gemacht. Roxy und Grant als Buchmenschen konnten alles hinterfragen, was die Autorin gerade damit bezweckt, in welchem Stadium der Geschichte sie sich gerade befinden. So war es eine Hommage an das Bücherschreiben von einer realen Autorin mit ihren erdachten Charakteren über eine fiktive Autorin mit ihren Figuren. Klingt erstmal kompliziert, doch wenn man sich darauf einlässt, macht es eigentlich echt Spaß. Dazu kommen ein paar spannende Wendungen, die das Buch für mich noch einmal drehten von „Was ist das denn?“ zu einem wirklich guten Buch.

Das Hörbuch umfasst über 11h und wurde von Viola Müller eingelesen, die einen guten Job machte.

„If Books could kill“ von Kate Eberle brauchte ein wenig, doch als es mich dann packte, hatte mich die Geschichte auch in ihren Bann gezogen. Das war wirklich ein ungewöhnliches Buch, welches einem so schnell nicht wieder über den Weg laufen wird.

4/5

Sonntag, 19. Juli 2026

Hörbuchrezension | The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith


London 1848 in einer von Feen regierten Welt, Ivy Benton muss eine gute Partie machen, um das Ansehen und den Wohlstand ihrer Familie zu erhalten. Nach dem Verschwinden ihrer Schwester liegen alle Hoffnungen auf ihr. Als die Königin verkündet, dass ihr Sohn in dieser Saison heiraten wird, geht Ivy einen Handel ein, um an dem Wettstreit um Brams Herz teilzunehmen. Um den Sieg nicht zu gefährden muss sich Ivy allerdings ganz dringend von dessen Bruder Emmet fernhalten.

Dieses Buch wurde als Bridgerton mit Feen beworben und das hat mich schon neugierig gemacht. Ich mag beides und die Kombination klang vielversprechend.

Wir lernen Ivy in einer verzweifelten Position kennen. Nach dem Verschwinden ihrer Schwester geriet der Ruf der Familie in Schieflage. Die Gesellschaft schneidet sie und so sind Ivys Heiratsaussichten denkbar schlecht. Gleichzeitig versucht Ivy dringend herauszufinden, was mit ihrer Schwester geschah. Ich mochte Ivy, weil sie ehrgeizig, pragmatisch, aufopfernd und liebend ist. Sie würde für ihre Familie alles tun und versucht sich stets mit den schwersten Situationen zu arrangieren.

Sie trifft zuerst zufällig auf Prinz Emmet, der einen fürchterlichen Ruf hat und hat Angst von ihm kompromittiert zu werden. Beide haben eine gute Chemie und es entsteht eine Verbindung. Doch auch Prinz Bram kann Ivy einiges abgewinnen. Doch am Hof der Fae-Königin von England wird Ivy mit einigen Komplotts, Intrigen und Grausamkeiten konfrontiert. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Ivys Perspektive erzählt, allerdings gibt es auch jeweils ein Kapitel aus der Sicht ihrer Mitstreiterinnen und Prinz Emmets. Das fand ich sehr spannend und hat mir geholfen die Motive der Figuren besser zu verstehen.

Das Worldbuilding ist cool. Wir haben den Vibe Englands des 19.Jahrhunderts mit seinen Palästen, Anwesen und Bällen. Bekommen aber einen Faetwist dazu. Das war gut gemacht und ich war von der Handlung gecatcht.

Was mich nicht ganz überzeugen konnte, war wie schnell sich Ivy und ihr Loveinterest sicher waren, dass es die ganz große Liebe ist, zuvor aber nicht genug Momente zwischen ihnen gab. Das hat mich die Lovestory nicht so fühlen lassen. Außerdem fand ich die Enthüllung des wahren Bösewichten zu vorhersehbar. Ich bin dennoch gespannt, wie es im finalen zweiten Band weitergehen wird.

Das Hörbuch umfasst 11,5h und wurde von Corinna Dornencamp eingelesen, die einen sehr guten Job machte. Ich lausche ihrer Stimme wirklich gerne.

„The Rose Bargain“ von Sasha Peyton Smith war ein sehr kurzweiliges Hörbuch mit interessantem Worldbuilding. Ich bin gespannt wie es weitergehen wird.

4/5

Dienstag, 14. Juli 2026

Hörbuchrezension | Swept away von Beth O’Leary


Für Lexi und Zeke sollte diese Nacht nur ein One Night Stand auf einem Hausboot sein. Doch als dieses in der Nacht aufs offene Meer hinaustreibt, bekommen beide unfreiwillig eine Verlängerung. Das Hausboot ist in keinem fahrtüchtigen Zustand und so wird aus einem One Night Stand eine Survivalexperience der anderen Art…

Ich bin durch das wunderschöne Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Es ist so romantisch und weckte in mir eine sommerliche Urlaubsstimmung. Außerdem fand ich den (originalen) Klappentext des Buches ansprechend, denn der versprach eine spicy RomCom mit ungewöhnlichem Setting. Bekommen sollte ich tatsächlich etwas anderes…

Lexi ist gerade an einem Scheidepunkt in ihrem Leben. Ihre beste Freundin, mit der sie zusammen wohnte und sich gemeinsam mit ihr um deren kleine Tochter kümmerte, hat einen neuen Freund und so muss Lexi ausziehen. Sie denkt das Hausboot ihrer Familie wäre eine gute Übergangslösung. An einem verzweifelten Abend lässt sie sich auf den Fremden in der Bar ein und nimmt ihn mit auf das Boot. Lexi ist Anfang 30 und weiß nicht, wohin der Weg nun für sie führen mag. Wir lernen sie in einem unzufriedenen Punkt in ihrem Leben kennen. Lexi ist ein Charakterkopf, der seine Macken hat. Das hatte sie aber auch sehr nahbar gemacht.

Zeke ist deutlich jünger als Lexi. Mit gerade mal Anfang 20 hatte er schon einige Sexualpartner und erkannte, dass sich etwas ändern musste. Nach Monaten der Abstinenz lässt er sich auf Lexi ein, weil er fasziniert von ihr war. Zeke ist liebenswert vertrottelt und ein starker Kontrast zu Lexi. Beide ergänzten sich sehr gut. Wir lernen sie am Morgen danach kennen. Dort beginnt die Geschichte und das üble Erwachen als beide feststellen, dass sie nicht mehr am Hafen anliegen, sondern im Meer herumtreiben und nicht wissen, wo sie sind.

Ich hatte mich auf eine klassische RomCom eingestellt mit viel Humor und vielen romantischen Momenten. Das war aber nicht der Plan der Autorin. Denn es gibt einige Verwirrungen um den rechtmäßigen Besitzer des Hausboots und Lexis Misstrauen, ob Zeke die Situation provoziert hat und sie nun ermorden möchte. Gleichzeitig erklärt Zeke, dass jegliche sexuelle oder vertraute Handlung nun tabuisiert sind und ich dachte mir beim Hören: „Leute, dafür bin ich nicht hier!“. Der Großteil der Geschichte dreht sich zunächst also um Survivalstrategien und dem Kennenlernen und Instandhalten des Hausboots. Das war für mich wirklich mühsam, denn ich hatte einfach etwas anderes erwartet.

Tatsächlich weiß ich nicht, wie realistisch dieses Szenario tatsächlich war. Beide haben nicht wirklich eine Ahnung von Booten und kennen sich auch mit der Technik nicht aus. Sie finden also nicht heraus, wo sie gerade sind und wie sie sich selbst aus der Situation herausbringen können. Soweit so gut, das hätte mir auch passieren können. Was mich nur wunderte, warum hat sie niemand gefunden? Fällt es keiner Küstenwache oder anderen Booten auf, dass ein Hausboot aus dem Hafen heraustrudelt und einfach nur vor sich hin treibt und kein Ziel zu verfolgen scheint? Die beiden sind zwei Wochen auf See verschollen, sehen kein Land und nur einmal ein Frachtschiff aus der Ferne. Das Hausboot treibt in der Nordsee herum und nicht mitten im Pazifik! Wie glaubwürdig war also dieses Szenario?! Dann stranden beide auf einer verlassenen Bohrinsel. Es wird gefährlich und düster. Irgendwie hat mir das schon den Spaß an der Geschichte genommen, weil Klappentext und Cover einfach etwas anderes versprachen. Das letzte Viertel des Buches konnte mich mehr abholen. Das Zwischenmenschliche rückt wieder mehr in der Vordergrund und versöhnte mich mehr mit dem Buch. Die Geschichte ist definitiv besonders aufgrund der Thematik und ich werde vielleicht auch noch öfter darüber nachdenken, doch eigentlich hatte ich mir etwas anderes versprochen.

Das Hörbuch wurde von Fynn Engelkes und Mona Fischer eingesprochen und läuft über 11h. Beide konnten die Figuren ganz gut zum Leben erwecken. Was mir beim männlichen Sprecher nicht so gut gefiel, er sprach die Nebenfiguren wirklich eigenartig, sodass diese wie lächerliche Karikaturen wirkten und das kann nicht im Sinne der Geschichte gewesen sein.

„Swept Away“ von Beth O’Leary verführte mich mit seinem wunderschönen Cover und versprach eine besondere Geschichte. Besonders war diese wirklich, doch anstatt Humor und Romantik bekam ich Verwirrung und Survival. Echt Schade!

3/5

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