Samstag, 19. August 2017

Buchvorstellung | Eleanor von Jason Gurley


Eleanors Welt bricht zusammen, als bei einem Autounfall ihre Schwester Esme stirbt. Ihre Familie leidet darunter sehr, ihre Mutter greift zum Alkohol und ihr Vater ergreift die Flucht. Eleanor versucht bestmöglich mit der Situation klarzukommen, als sie eines Tages durch die Tür ihrer Schulcafeteria läuft und in einer anderen Zeit, an einem anderen Ort landet.

Das Cover gefällt mir richtig gut auch die Glanzoptik der Softbroschüre macht einiges her. Ich war gespannt auf das Buch, da der Klappentext sehr mysteriös klang.

"Eleanor" ist das Debüt des amerikanischen Autors, Jason Gurles, an dem er viele Jahre arbeitete.
Ich wusste nicht, was mich mit dieser Geschichte erwarten würde. Man bekommt sehr viel Dramatik, Familiengeheimnis, Fantasy und eine kleine Prise Lovestory.
Das Ganze ergibt eine Mischung, die nicht immer Sinn ergab. Die Geschichte ist sehr ausladend und voller Elemente. Das liegt vorallem am recht blumigen Schreibstil des Autors. Er ergeht sich in vielen Beschreibungen und verliert dabei ein wenig sein Ziel, die Geschichte voranzutreiben, aus den Augen.

Die Fantasyelemente sind interessant gewählt, stiften aber teilweise Verwirrung und schuffen mehr Fragen, als sie beantworten konnten. So wird man auch am Ende des Buches nicht mit allen Antworten versorgt werden.

Das Buch steht vorallem für drei Frauencharaktere, die durch ein Geheimnis und tragische Ereignisse miteinander verbunden sind. Protagonistin Eleanor war nicht immer greifbar für mich. Sie ist recht blass geblieben, was ich sehr schade fand.

"Eleanor" von Jason Gurley ist mystisch, verwirrend, ausbaufähig. Das Buch ist ganz nett, aber kein Muss.

Danke an den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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