Mittwoch, 20. November 2013

The Mentalist (5. Staffel)

Die wohl persönlichste, intimste und beste Staffel bisher!

Die mittlerweile 5. Staffel, um den charismatischen Mentalisten Patrick Jane und dem CBI-Team um Teresa Lisbon, umfasst 22 Episoden und enthält auch die 100. Jubiläumsfolge, welche jedoch nur einen recht unspektakulären Fall um ein räuberisches Pärchen enthält.

Ganz klarer Aufhänger der gesamten Staffel ist stärker als jemals zuvor die Suche nach Red John, dem bösartig-genialen Serienkiller, welcher Janes Familie auf dem Gewissen hat. Hinweisbringend ist dessen ehemalige Geliebte Lorelei Martins, welche mit Jane spielt und leichte Eifersuchtsattacken bei Teresa auslöst. (Ich bin gespannt, ob sie und Jane doch noch auf andere Art "aneinandergeraten".)Von ihr erhält der Mentalist die Spur, dass er Red John bereits kennt, ihm sogar die Hand schüttelte. Also erstellt Jane eine Liste, deren Begrenzung auf sieben Namen ein wahnsinnig spannendes Staffelfinale auslöst und die Ermittlungen für die sechste Staffel einläutet. - Wer nicht abwarten kann, wie es weitergeht, kann vorab bei Wikipedia in der Episodenliste nachlesen, wie die Inhalte der neuen Folgen aussehen. Doch ich zwinge mich auf den deutschen TV-Start zu warten und spoilere nicht...mehr!

Was diese Staffel auszeichnet, sind die Spannungselemente auf der Suche nach Red John, es werden neue mysteriöse Charaktere eingeführt, wie den Homeland Security Agenten Bob Kirkland oder die FBI-Chefin. Szenen werden eingestreut, besonders gern als Cliffhanger, deren Tragweite beim erstmaligen Ansehen nur schwer zu erfassen ist. Die Fälle um Red John und seine Vergangenheit häufen sich und lösen Gänsehaut aus. (Bspw. Episode 8 Miranda oder 14 die Rote Scheune)
Ein Highlight der Serie ist jedoch auch die Ermittlungen um den perfiden Geschäftsmann Tommy Volker, der zeigt, dass es das CBI nicht nur mit Red John zu tun hat, sondern, dass solche Kaliber des Bösen überall lauern. Großartig umgesetzt!

Diese Staffel ist gleichzeitig auch persönlicher als alle anderen zuvor. Der erste Kracher ist das Aufeinandertreffen Janes mit seiner jungendlichen, eigentlich toten, Tochter in Episode 2, welches einem Belladonna-Rausch zu verdanken ist. Am Ende wird eine Sucht angedeutet, doch was aus dieser wurde, blieb offen.
Zeitgleich muss sich Wayne Rigsby mit seinem Erzeuger herumärgern und hat mit seiner neuen Rolle als getrenntlebender Vater zu kämpfen. Highlightfolgen innerhalb der Staffel sind aber auch Episode 5, Wie alles anfing, in der wir erfahren, wie Jane zum CBI kam. Aber auch die Musical Episode 18, Kurz und Schmerzlos, oder Folge 21, Neun Jahre kein Wort, in der wir endlich erfahren, was J.J. La Roche in seiner Brotbüchse im Safe aufbewahrt.

Sämtliche Schauspieler des Stammcasts geben wieder eine überzeugende Performance ab, auffällig verdeckt blieb jedoch Grace Van Pelt, denn Darstellerin Amanda Righetti war zu den Dreharbeiten schwanger und wurde Mutter (getarnt als Fortbildung.) Vielleicht täusche ich mich ja, aber ich fand das Cho alias Tim Kang etwas aus der Form geraten ist...

Nichts desto Trotz ist die 5. Staffel, welche fünf DVDs umfasst, für Fans der Serie unabdingbar. In den Extras erfahren wir von den Produzenten wie Stuntszenen entstehen und es kommt erneut zum Dialog mit wahren Ermittlern. Alles hochinteressant, ein wenig vermisse ich jedoch die Bloopers (verpatzte Szene), wie sie schon in der ersten Staffel zu sehen waren.

Ich habe nichts auszusetzen und freue mich auf den hoffentlich bald nahenden TV-Start der 6. Staffel mit der Lösung, wer zur Hölle Red John ist! 

Wertung 5/5

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