Sonntag, 28. August 2016

K9 Natural Lamb feast - Gefriergetrocknetes Hundefutter im Test

Für die Futtertester dürfen Theo und ich ein neuartiges Futter testen. Vielleicht ist es garnicht so neu. Doch weder Theo noch ich kannten die Marke und die Art der Futterherstellung, umso spannender war, was schließlich in Theos Futternapf wanderte...
Das Produkt kommt in diesem ansprechend designten Umkarton daher. Das meiste ist auf Englisch verfasst, kann allerdings mit etwas Sprachkenntnis problemlos verstanden werden. Die wichtigsten Angaben zur Fütterungsempfehlung gibt es aber auch auf Deutsch. Im Karton ist das Futter und ein Messbecher zu finden. Lamm riecht ein wenig stärker, ich hätte mir daher gewünscht, dass das Futter in einer Tüte mit Frischeverschluss geruchsdicht verpackt wäre, doch dies ist leider nicht so. Ich habe auch keine Frischbox, die groß genug für diese 3,6kg wäre, daher kommt in Verpackungsnähe hin und wieder ein dezenter Lammgeruch auf...
Da das Futter allerdings so hochwertig ist und aus Neuseeland kommt, drücke ich da mal ein Auge oder Nasenloch zu.

Das Futter besteht zu 90% aus gefriergetrocknetem Lammfleisch (Muskeln, Innerein, Knochen), 5% Grünlippmuscheln und 5% Früchte, Gemüse, Vitamine und Mineralien. Kein Getreide, Soja, Molkereierzeugnis oder andere Füllstoffe.
Die Produkte stammen aus der neuseeländischen Natur. Muscheln aus freiem Fang und das Lamm durfte auf saftigen Weiden grasen, ohne mit Medikamenten vollgepumpt zu sein. K9 unterstützt keine Massentierhaltung, was ich sehr gut finde.

Doch nun zur eigentlichen Besonderheit des Futters. Gefriergetrocknet heißt in diesem Fall, dass dem Futter seine Feuchtigkeit entzogen wurde. Fleisch und Beilagen werden ohne kochen konserviert. Die Nährstoffe werden somit erhalten. Dadurch entsteht ein gesundes und einzigartiges Geschmackserlebnis. Dies kann ich absolut unterschreiben. Die Zubereitung war etwas anders, denn durch Zugabe von der richtigen Menge Wasser besitzen die 3,6kg Futter die Ergiebigkeit von 14kg alleiniger Hundenahrung. Irgendwie schwer vorstellbar, doch so soll es gehen...
 Theo benötigt mit seinen 10kg gerade einmal 2 Messbecher des Futters über den Tag verteilt, was 50g entspricht. Diese werden mit 2 Messbechern warmen Wassers (niedriger als 37Grad) aufgegossen und verrührt. Das Futter quellt dabei nicht auf, es nimmt sich aber der Feuchtigkeit an und gibt auch Geschmack und Farbe an das Wasser ab, sodass nach etwas Ziehzeit eine Soße entsteht. Ich habe das Futter auch eine halbe Stunde ziehen lassen, damit beide Komponenten eine bessere Verbindung eingehen.
Ich war erstaunt, wie klein der Messbecher ist.
Es entspricht 25g und einer halben Tagesration für Theo.
Vermengt mit einem Messbecher Wasser entsteht dann eine "Suppe" mit Fleischeinlage. ;)
Das ist zuerst gewöhnungsbedürftig und neu, was ich allerdings sehr spannend fand, da wir gerne neues ausprobieren.
Theo ließ sich allerdings nicht scheuen und schleckte da Wasser samt Lamm direkt auf. Bei den ersten Fütterungen hat er das Futter auch direkt komplett verputzt.
Sein Appetit hat darauf jedoch nachgelassen. Sodass er nicht mehr alles auffraß und eher sein Trockenfutter bevorzugte, was sonst stehen blieb. Ich habe dann mit der Wassermenge experimentiert und diese reduziert, damit sich das Futter besser verbinden konnte und nicht so sehr schwimmt. Das hat geholfen, aber er frisst es nach wie vor nicht komplett auf. So wechsele ich die Futtersorten Tag für Tag ab und gebe ihm nicht täglich das gefriergetrocknete Lamm, um ihn damit nicht komplett zu übersättigen.
Die Qualität des K9 Natural Lamb Feast ist wirklich gut. Hochwertige Inhaltsstoffe mit einer neuartigen Idee verbunden. Das gefällt mir richtig gut. Die Akzeptanz beim Hund muss man allerdings ausprobieren und so lange Theo das Futter nicht komplett verweigert, bekommt er es gefüttert. Er muss ja nicht immer alles wegputzen, obwohl wäre schon schade darum...

Vielen Dank an die Futtertester und K9, dass ich dieses innovative und exklusive Produkt testen durfte!

Mehr Infos zum Produkt und Hersteller gibt es hier...


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen