Dienstag, 10. März 2026

Hörbuchrezension | Two can play von Ali Hazelwood


Für Viola wird ein absoluter Traum war, als Chefdesignerin darf sie an der Spieleadaption ihrer Lieblingsbuchreihe arbeiten und könnte nicht glücklicher über diese Chance sein. Allerdings gibt es einen riesigen Haken, dafür muss sie mit Jesse zusammenarbeiten. Er ist ebenso Spieledesigner und übt schon seit Jahren eine Faszination auf Viola aus. Bis zu dem Moment, wo er ihr klarmachte, was er wirklich von ihr hält und seit dem könnte auch Violas Abneigung und Kränkung nicht größer sein. Zu Teambuildingmaßnahmen begeben sich Jesse und Viola mit ihren Kollegen zu einem Skitrip in den Bergen. Je mehr Schnee fällt desto heißer wird es tatsächlich…

Dies war mein erster Roman von Ali Hazelwood und ich war gespannt auf die Story, weil ich bisher immer nur Gutes von der Autorin hörte. Außerdem klang der Inhalt echt ansprechend und ich freute mich drauf.

Die Thematik des Spiele-/Softwareentwickelns gepaart mit verfeindeten Teams, die gezwungen werden zusammen zu arbeiten, war mal etwas anderes.

Viola liebt ihren Job und sie brennt für die Buchreihe, die nun adaptiert werden soll. Man merkt ihr den inneren Zwiespalt sehr an. Zum einen will sie das Projekt zum Erfolg bringen und zum anderen hat sie Angst, dass die Zusammenarbeit mit Jesse dies gefährden wird. Sie versucht sich professionell zu geben und wird mit dem unprofessionellen Verhalten ihrer KollegInnen konfrontiert.

Wir erfahren, wie Jesse und Viola sich zum ersten Mal trafen, wie die Begegnungen danach abliefen und wie es zu dieser Situation kam. Ich verfolgte die Handlung sehr gerne, weil es total kurzweilig war. Ich mochte die Protagonisten und auch die Nebenfiguren.

Als sich die Dinge zwischen Jesse und Viola änderten, ging es tatsächlich auch recht zügig. Ich mochte beide zusammen, sie verstecken sich vor ihren KollegInnen um das Projekt nicht zu gefährden und das Buch endet ein Stück weit im Ungewissen über die Zukunft am Ende des Skitrips.

Ich wusste bereits, dass der Roman nur 250 Seiten umfasst, daher war es keine Überraschung für mich, dass das Hörbuch schon nach 4,5h endete. Das war auch okay. Ich muss nicht immer 15h+ an eine Geschichte gefesselt sein. Doch hier ging die Tiefe und Emotionalität für mich schon verloren. Ich hätte mir für meinen ersten Ali Hazelwood schon mehr versprochen. „Two can play“ war trotzdem unterhaltsam für Zwischendurch, doch nichts, was man verpassen würde.

3/5

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