Montag, 25. Januar 2016

5/5 für "Schwur des Tigers" von Colleen Houck

Der letzte Band der abenteuerlichen Tiger-Indien-Saga von Colleen Houck stand bereits ein Weilchen in meinem Bücherregal. Doch ich wollte mir für den Abschluss der Reihe ausgiebig Zeit nehmen, um diesen zu Genießen.


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"Schwur des Tigers" ist das vierte große Abenteuer von Kelsey, Ren  und Kishan. Das Mädchen aus Oregon und ihre verfluchten Prinzen/  Tiger sind auf der Suche nach dem letzten Stück des Amuletts,  welches  den Fluch von Kishan und Ren nehmen soll. Die Brüder  wurden vor mehreren hundert Jahren verflucht und müssen einige  Stunden des Tages in Tigergestalt verbringen. Das vervollständigte  Amulett soll den Fluch bannen und beide endlich sterblich machen.
Dies ist allerdings nicht das einzige Problem, welches die Brüder  haben. Nein, beide lieben auch noch ein Mädchen und zwar Kelsey.  Diese ist aktuell mit Kishan zusammen, doch Ren ist halt auch ihr  Tiger und so steht die 19-Jährige in einem Gefühlschaos par  excellence! Um das Ganze noch zu toppen, muss das Trio den perfiden  Magier Lokesh zur Strecke bringen - ein Unterfangen, das mehrere  Opfer fordern wird... 

Als ich 2012 auf diese Buchreihe, bzw. den ersten Band aufmerksam  geworden bin, lag das allein an dem wundervollen Cover mit Tiger.  Doch auch die Handlung, welche größtenteils in Indien spielt,  versprach eine tolle Abwechselung und so begann eine kleine Hassliebe zur Buchreihe und besonders zu Kelsey. Was hatte ich zu Beginn doch meine Probleme mit ihr und ihrer gestelzten, streberhaften Art! Das wurde im Laufe der Bücher nicht unbedingt besser, aber man gewöhnt sich daran. 

Colleen Houck hat es einfach geschafft, mich trotz ihrer Protagonistin am Ball zu halten. Das verdankt sie ihrem spannenden und bildhaften Schreibstil sowie den indischen Legenden und Mythen. Sie erzählte Geschichten, die so einzigartig und wertvoll waren, dass sie eine schöne Bereicherung darstellen. Dies alles war verpackt in einer Indianer-Jones-mäßigen Fantasy-Abenteuer-Atmosphäre, die nach einer Verfilmung schreit!

Von der Handlung des letzten Teiles möchte ich nicht mehr allzu viel verraten. Es wird ein eingeschränktes Happy End geben und auch das Liebesdreieck löst sich zwangsläufig auf. Dies war der emotionale Höhepunkt der Buchreihe für mich. 

Ich bin froh, dass die Tiger-Saga nun zu einem Ende gekommen ist. Noch froher bin ich, dass ich sie bis zum Ende gelesen habe, sonst wäre mir ein wundervolles Fantasy-Highlight auf dem Jugendbuchsektor entgangen. Colleen Houck hat es geschafft nach einem schwächeren ersten Teil ihre Serie zu steigern und spannende Unterhaltung zu erschaffen.

Samstag, 16. Januar 2016

Glossybox im Januar 2016 ausgepackt

Nachdem die letzte Glossybox wirklich kein Glücksgriff war, wusste ich nicht, was mich dieses Mal erwarten würde. Feststand: Es konnte nur besser werden! Die erste Sneak Peek sah schon einmal vielversprechend aus. Als ich die Box heute morgen öffnete, gab es allerdings ein paar Deja-vue Momente. Doch schaut selbst...

Samstag, 9. Januar 2016

Mein Name auf dem Cover von Silber - dem dritten Buch der Träume von Kerstin Gier

Schon im November bekam ich die Botschaft per E-Mail, dass mein Name auf zwei nachgedruckten Buchcovern von Silber - dem dritten Buch der Träume von Kerstin Gier zu lesen sein würde.

Ich war überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Schließlich hatte ich nur zufällig beim Gewinnspiel mitgemacht (man musste einen Onlinecode, welcher bei der ersten Auflage enthalten war, eintippen) und mir nichts weiter davon erhofft.

Dementsprechend unkreativ waren auch meine beiden Wünsche für die Cover. Ein mal mit Vor- und Zunamen und dann ein Cover, auf dem nur "Laura" zu lesen ist.

Der Fischer Verlag schrieb, dass eine Druckerei nun den Auftrag erhält und die Cover im Dezember bei den handvoll Gewinnerinnen und Gewinnern eintrudeln würden. Was sie schließlich auch taten.

Und so sehen die personalisierten Umschläge aus der Nähe aus:

 Wo zuvor "just dreaming" zu lesen war, steht nun der personalisierte Name auf dem Cover, doch...

frisch aus der Druckerei habe ich mir irgendwie anders vorgestellt. Mit genauem Hinschauen erkennt man schnell, dass die Namen nicht auf das Cover gedruckt wurden sind, sondern auf einen schwarzen Schnipsel, welcher in das freigeschnittene Feld geklebt und laminiert wurde. Das hat bei meinen Exemplaren leider ein paar Luftblasen hinterlassen.
Nicht ganz so schön, dafür aber selten! ;)

Falls dies hier zufällig eine Namensvetterin liest, die ebenfalls das dritte Buch der Träume bei sich Zuhause hat: Ich trete das "Laura"-Cover gerne ab. Schreib mir einfach nur eine E-Mail an lavendelknowsbest@gmail.com oder einen Kommentar.

Hier geht es zu meiner Rezension vom dritten Bucher der Träume.

Montag, 4. Januar 2016

Naturkosmetische Haarpflege| Shampoos und Conditioner ohne Silikone| Meine Shampoosammlung|

Ich gebe es zu, ich habe einen Shampoo-Tick und definitiv mehr Produkte als Möglichkeiten, diese zeitnah aufzubrauchen.
Nach einem unschönen Friseurerlebnis, bei dem nach dem Haarefärben meine Kopfhaut total gereizt war und meine Haare auch dünner geworden sind, begann langsam ein Umdenken. Ich investierte in hochpreisigere Friseurprodukte wie Wella oder L'oreal professional, um dann nur festzustellen, dass in diesen Produkten auch keine besseren Inhaltsstoffe enthalten sind, als in Shampoos und Conditionern, die nur ein Zehntel kosten.

In einem Forum bin ich schließlich auf eine Diskussion über silikonfreie und naturkosmetische Haarpflege gestoßen und wollte dies mal für mein recht schwieriges Haar (fein, lockig, blond, gefärbt, lang) ausprobieren.

Also seht ihr hier nun meine naturkosmetische Haarpflegesammlung, welche sich im vergangenen Jahr angesammelt hat.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

5/5 für "Die Erbin" von Simona Ahrnstedt

Eigentlich habe ich so gar keine Lust und Muse mehr Bücher zu lesen, in denen ach so perfekte aber schwächliche Protagonistinnen überaus perfekte und maskuline, reiche Helden anschmachten und hinterherlaufen. 50 Shades of Grey prägte und hinterließ schlechte Erinnerungen sowie Fremdschämmomente.
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Durch das bezaubernde Cover wurde ich ganz automatisch auf "Die Erbin" von Simona Ahrnstedt aufmerksam. Die Inhaltsangabe machte mich allerdings skeptisch:

Natalia gehört zur schwedischen Oberschicht, ist eine Instanz in ihrem Job im Finanzsektor und ihre Familie verkehrt mit dem Königshaus. Alles was ihr zu einem perfekten Leben fehlt ist ein Partner und die Anerkennung ihres Vaters.

David Hammar ist ein junger Millionär und gefürchteter Finanzhai, er kauft schwächelnde Firmen auf und holt alles aus ihnen heraus. Seinen nächsten großen Coup plant er mit dem Unternehmen, welches ausgerechnet Natalias Familie gehört und Teil seines Racheaktes gegen ihre Familie darstellen soll. David nimmt kurzerhand Kontakt zu ihr auf, um entscheidende Vorteile zu bekommen, doch schnell verschwimmen seine ursprünglichen Vorhaben mit dem Interesse an Natalia.

Ich war sehr voreingenommen, was mich erwarten würde und daher war der Kauf des Buches sehr spontan, als ich das tolle Cover in einer Buchhandlung entdeckte. Zum Glücke habe ich es doch getan.

So oberflächlich wie der Klappentext und meine Erwartungen das Buch erscheinen ließen, war es nicht.
Die Charaktere besitzen ihre Tiefe und Geschichte. Sie mögen mal wieder von der sehr ansehnlichen Sorte sein, aber das gehört mittlerweile bei Liebesromanen einfach dazu und ist statistisch wohl auch in der Realität wahrscheinlicher als buckelige Zwerge im Anzug und Geschäftsfrauen mit einem Auge und schlechtem Kleidungsstil.
Was mich an den Figuren überzeugte, war ihre Eigenständigkeit, jeder war anders gezeichnet und in seinen Beweggründen schlüssig. Ich konnte nicht nur mit Natalia und David mitfiebern, sondern auch mit ihren Freunden Asa und Michel, die ihre eigene Geschichte haben. Auch Natalias Brüder und Davids Schwester wurden gut beleuchtet und machen Lust auf ein baldiges Wiedersehen in den folgenden zwei Bänden.
Selbst Natalias Vater, der schon fast zu böse um wahr zu sein schien, fand ich irgendwie glaubhaft und er bekam, was er verdiente.

Nach und nach entblättern sich Geheimnisse und Taten aus der Vergangenheit beider Familien, die ich nicht weiter erläutern möchte, ohne zu viel zu verraten. Alles ist auch hier noch nicht ans Tageslicht geraten. Weitere Aufdeckung verspricht der nächste Band, welcher im April erscheinen soll und sich um Natalias Bruder Alexander dreht. Dort erwarte ich allerdings, dass wieder Michel und Asa noch Natalia und David komplett von der Bildfläche verschwinden.

Erfrischend fand ich das schwedische Setting in der Oberschicht und die Thematik der Unternehmenswelt. Darin brachte die Autorin perfekt eine Liebesgeschichte unter, die von viel Dramatik gebeutelt wurde. Man kann dem Buch nicht vorwerfen, dass zu wenig in ihm passiert oder das die Geschichte der beiden total vorhersehbar wäre.

Das macht für mich in diesem Fall eine sehr gute Unterhaltung aus, die viel Lust auf den kommenden Band "Ein einziges Geheimnis" macht. 

Bitte beachte!

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