Für vorablesen.de durfte ich vorm Erscheinungsdatum ein neues Ebook aus dem Forever by Ullstein Verlag lesen. "First Taste" ist das Debüt der Autorin auf dem deutschen Buchmarkt, bereits von der Leseprobe war ich sehr angetan. Doch der erste Geschmack sollte eine bittere Note bekommen.
Andrew musste auf die harte Tour lernen, was es heißt die alleinige Verantwortung zu tragen. Vor 4 Jahren verließ ihn die Mutter seines Kindes und machte aus dem harten Kerl einen alleinerziehenden Daddy. Für Bell ist er nicht auf der Suche nach einer Ersatzmutter, sondern angelt sich nur One Night Stands. Eine davon ist die zickige Geschäftsfrau Amelia, welche gerade in einer dreckigen Scheidung steckt. Auf den Geschmack gekommen, multiplizieren beide den One Night Stand und handeln sich damit mehr Probleme ein als erwartet.
Die Autorin hat mich in den ersten Kapitel direkt mit ihrem tollen Protagonisten und der Beziehung zu seiner Tochter gepackt. Ich hatte direkt ein gutes Bild von beiden vor Augen, welches mir sehr gefiel. Bell ist schwierig und ziemlich verzogen und Andrew versucht nicht die Kontrolle über die Lage zu verlieren. Das war ganz amüsant zu verfolgen.
Ähnlich turbulent ist das erste Aufeinandertreffen der Loveinterests, welches in einem Missverständnis und vielen Zickerein auf Amelias Seite endet. Die Gute hat ordentlich Haare auf den Zähnen, was für einen unsympathischen ersten Eindruck sorgt. Der Protagonistin kam definitiv zu Gute, dass einige Kapitel auch aus ihrer Sicht erzählt werden. Dann erklärt sich ihre Unausgeglichenheit auch mit der Situation um ihren ekelhaften Ex-Mann.
Schnell konnten beide also meine Sympathien gewinnen und es kam zum ersten horizontalen Aufeinandertreffen. Jessica Hawkins schafft sehr brisante und heiße Szenen, die nicht dem Einheitsbrei entsprachen. Das hat mir ganz gut gefallen. Wo ich mit den positiven Aspekten des Buches schon fast abschließen kann.
Die 3 Hauptelemente der Handlung bestehen aus: 1. endlos vielem, langweiligem Gequatsche, 2. ausschweifendem Sex, 3. Kettenraucherei
So oft wie die Protagonisten eine Zigarette in die Hand nahmen, schlug das sogar das ewige Augenrollen. Wenn sie nicht vorher an Lungenkrebs sterben, dann werden ihnen sicher irgendwann die Augen aus den Höhlen ploppen. Scherz beseite, das zelebrierte Gequalme hat mich tierisch gestört. Die Autorin hätte ihre beiden Protagonisten zusammen lieber etwas romantisches oder spannendes erleben lassen sollen.
Konflikte waren zur Genüge da. Zum einen das Problem mit Amelias Exmann, Bells Mutter die plötzlich wieder auftauchte, Bells Verlustängste und Andrew, der keine Ahnung hat wie er sich entscheiden soll. Doch diese Konflikte waren an den Rand gedrängt.
Es dominierten endlose Dialoge, die sich immer nur im Kreis drehten und die Beziehung der beiden nicht vorantrieben. Dank des ganzem Gequatsches schafft es das Buch auf über 500 Seiten. Ohne der vielen Längen hätte die Geschichte ein schön knackiges 350 Seiten Buch werden können.
Mich konnte die Charakterentwicklung nicht überzeugen, innerhalb von
einem Monat und nur wenigen Treffen ändern beide ihre manifestierten
Ansichten um 180 Grad.
Den Epilog fand ich wiederrum klasse, denn er hatte Handlung! Die wenigen Seiten konnten mich ein wenig versöhnen und haben gezeigt, dass "First Taste" tolles Potenzial hatte. Doch leider hat die Autorin es tot gequalmt/gequatscht, sodass ich wirklich froh war, als ich das Ebook endlich zur Seite legen konnte.
3/5
... deswegen gibt es hier auch Produkttests sowie Musik- und Filmkritiken.
Samstag, 29. April 2017
Mittwoch, 26. April 2017
Buchtipp | Der letzte erste Blick von Bianca Iosivoni
Ich habe schon seit der Ankündigung dem neuen New Adult Roman von Bianca Iosivoni (langsam wird der Name einfacher zu merken) entgegengefiebert. Zwar gefiel mir ihr Debüt im Lyx-Verlag nicht so gut (hier gehts zur Rezension), doch trotzdem war ich sehr gespannt, welche Geschichte sich hinter diesem wunderschönen Cover verstecken würde.
Emery hat einen Faible für Frösche, Fotos und hart ausgeteilte Schläge. Das musste ihr Mitbewohner am ersten Tag schon schmerzlich feststellen. Wegen eines Fehlers der Wohnheimleitung muss Emery ihr erstes Semester am College eingezwängt mit ihrem nervigen Mitbewohner verbringen. Doch viel schlimmer ist tatsächlich sein bester Freund Dylan, der Emery mit seinen Streichen in den Wahnsinn treibt.
Es hat mir wirklich viel Freude bereitet den neuen Roman der deutschen Autorin zu lesen und festzustellen, dass ihr diese Geschichte so viel besser gelungen ist, als "Was auch immer geschieht". Besonders gut gefiel mir dabei der männliche Protagonist Dylan. Er mag Katzen und hört Taylor Swift lautstark im Auto. Dylan ist somit eigenlich die männliche Version von mir. Hinzu kommt, dass der Student wirklich ein guter Kerl ist, der aufopferungsvoll für seine Freunde da ist. Bad Boys waren gestern!
Emery ist da schon eher das Bad Girl. Sie hat eine unschöne Vergangenheit, die mit ihrem Ex-Freund und der Highschool zusammenhängt und versucht dieser am College zu entfliehen. Dank dieser schlägt sie zuerst um sich, bevor sie zu denken beginnt. Da war es für mich manchmal schwer mit ihr zu fühlen. Genauso kann ich nur den Kopf über die Leute in ihrer Vergangenheit schütteln, ihr Verhalten zu dem was Emery passiert ist, fand ich zu krass und ungerechtfertigt.
Emery und Dylan ergeben zusammen eine sehr unterhaltsame Paarung. Besonders erfrischend fand ich die Streiche und Herausforderungen, die sich beide füreinander ausdenken. Außerdem fand ich die Ausflüge mit ihren Freunden sehr gut gestaltet. Die Autorin konnte hier ein besseres und dichteres Setting schaffen, als in ihrem Vorgängerroman. Das machte die erste Hälfte des Buches sehr kurzweilig und war auch nötig, denn die Autorin lässt sich mit der Liebesgeschichte sehr viel Zeit. So kommt es zum ersten Kuss erst bei der Hälfte der Geschichte.
Gerade zum Ende hin kommen vermehrt Längen hinzu. Bianca Iosivoni hat sich für ihre Figuren einige Baustellen und Handlungsstränge einfallen lassen, was nicht immer so recht aufgehen wollte. Auf den letzten beiden Kapiteln entsteht noch ein Drama, welches zu gewollt erschien und mir nicht logisch erschien. Die Logik wurde an ein paar anderen Stellen auch noch strapaziert. Was ich nicht gebraucht hätte, war der Handlungsstrang mit Dylans alter Nachbarin, die ihn aufzog, aber scheinbar niemals das "Du" anbat. Diese traurige Geschichte trägt nichts zur Haupthandlung bei, verzögerte diese eher und wird am Ende nicht mal aufgelöst. Das fand ich irgendwie frustrierend.
Neben der Probleme waren auch reichlich viele Nebencharaktere vorhanden. Für sie hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Sie erschienen mir zu austauschbar, was schade ist, denn die weiteren Bände spielen sich im Freundeskreis ab. Tatsächlich finde ich die angedeutete Geschichte von Luke und Elle sehr vielversprechend, sodass ich sie auch sicher noch lesen werde.
"Der letzte erste Blick" besticht mit tollen Charakteren und einer schönen Collegegeschichte, wie sie einem New Adult Roman alle Ehre machen kann. Leider kommt das Buch nicht ohne seine Schwächen aus, dennoch gefiel es mir um Längen besser als der Vorgängerroman von Bianca Iosivoni.
4/5
Emery hat einen Faible für Frösche, Fotos und hart ausgeteilte Schläge. Das musste ihr Mitbewohner am ersten Tag schon schmerzlich feststellen. Wegen eines Fehlers der Wohnheimleitung muss Emery ihr erstes Semester am College eingezwängt mit ihrem nervigen Mitbewohner verbringen. Doch viel schlimmer ist tatsächlich sein bester Freund Dylan, der Emery mit seinen Streichen in den Wahnsinn treibt.
Es hat mir wirklich viel Freude bereitet den neuen Roman der deutschen Autorin zu lesen und festzustellen, dass ihr diese Geschichte so viel besser gelungen ist, als "Was auch immer geschieht". Besonders gut gefiel mir dabei der männliche Protagonist Dylan. Er mag Katzen und hört Taylor Swift lautstark im Auto. Dylan ist somit eigenlich die männliche Version von mir. Hinzu kommt, dass der Student wirklich ein guter Kerl ist, der aufopferungsvoll für seine Freunde da ist. Bad Boys waren gestern!
Emery ist da schon eher das Bad Girl. Sie hat eine unschöne Vergangenheit, die mit ihrem Ex-Freund und der Highschool zusammenhängt und versucht dieser am College zu entfliehen. Dank dieser schlägt sie zuerst um sich, bevor sie zu denken beginnt. Da war es für mich manchmal schwer mit ihr zu fühlen. Genauso kann ich nur den Kopf über die Leute in ihrer Vergangenheit schütteln, ihr Verhalten zu dem was Emery passiert ist, fand ich zu krass und ungerechtfertigt.
Emery und Dylan ergeben zusammen eine sehr unterhaltsame Paarung. Besonders erfrischend fand ich die Streiche und Herausforderungen, die sich beide füreinander ausdenken. Außerdem fand ich die Ausflüge mit ihren Freunden sehr gut gestaltet. Die Autorin konnte hier ein besseres und dichteres Setting schaffen, als in ihrem Vorgängerroman. Das machte die erste Hälfte des Buches sehr kurzweilig und war auch nötig, denn die Autorin lässt sich mit der Liebesgeschichte sehr viel Zeit. So kommt es zum ersten Kuss erst bei der Hälfte der Geschichte.
Gerade zum Ende hin kommen vermehrt Längen hinzu. Bianca Iosivoni hat sich für ihre Figuren einige Baustellen und Handlungsstränge einfallen lassen, was nicht immer so recht aufgehen wollte. Auf den letzten beiden Kapiteln entsteht noch ein Drama, welches zu gewollt erschien und mir nicht logisch erschien. Die Logik wurde an ein paar anderen Stellen auch noch strapaziert. Was ich nicht gebraucht hätte, war der Handlungsstrang mit Dylans alter Nachbarin, die ihn aufzog, aber scheinbar niemals das "Du" anbat. Diese traurige Geschichte trägt nichts zur Haupthandlung bei, verzögerte diese eher und wird am Ende nicht mal aufgelöst. Das fand ich irgendwie frustrierend.
Neben der Probleme waren auch reichlich viele Nebencharaktere vorhanden. Für sie hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Sie erschienen mir zu austauschbar, was schade ist, denn die weiteren Bände spielen sich im Freundeskreis ab. Tatsächlich finde ich die angedeutete Geschichte von Luke und Elle sehr vielversprechend, sodass ich sie auch sicher noch lesen werde.
"Der letzte erste Blick" besticht mit tollen Charakteren und einer schönen Collegegeschichte, wie sie einem New Adult Roman alle Ehre machen kann. Leider kommt das Buch nicht ohne seine Schwächen aus, dennoch gefiel es mir um Längen besser als der Vorgängerroman von Bianca Iosivoni.
4/5
Montag, 24. April 2017
Futtertest | Purina Beyond Simply 9 Trockenfutter
Theo und mich erreichte vor ein paar Wochen ein Paket voller Trockenfutter. Noch vor Markteinführung im August darf mein Jack Russell Terrier das neue Trockenfutter aus dem Hause Purina futtern und ich gebe abschließend meinen Senf dazu.
Samstag, 22. April 2017
Märchenhaft | Die wahre Königin von Sophie Jordan
Mein letztes High Fantasy Jugendbuch ist über einen Monat her und "die wahre Königin" schrie mir von meinem Kindle-SuB regelrecht entgegen. So war es für mich an der Zeit mich in Lunas finstere Welt fallen zu lassen.
Luna ist die wahre Königin von Relhok, doch kann sie ihrer Bestimmung nicht nachgehen, denn ein Verräter tötete ihre Eltern, erstieg den Thron und trachtet nun seit ihrem Leben. Seitdem lebt die 17-jährige in einem hohen Turm, versteckt vor den Leuten des Königs und den unheimlichen Finsterirdischen, die Zerstörung und Tod über das Land bringen. Lunas Welt gerät aus den Angeln, als sie Fowler trifft und schließlich mit ihm fliehen muss. Eine turbulente Reise beginnt.
Sophie Jordan ist keine Unbekannte im Jugendbuch-Genre. Bisher ist die Autorin allerdings an mir vorbeigegangen. Ich war daher gespannt, wie mir ihre Geschichten und die Art, sie zu erzählen gefallen würden. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Mir gefiel das Setting und die mittelalterliche Fantasywelt ausgesprochen gut. Sie ist sehr düster und gefährlich. Dabei verbirgt sie einige Geheimnisse, die es noch zu lösen gilt. So frage ich mich, was die Finsterirdischen wirklich sind und woher sie kamen.
Auch die Protagonisten konnten bei mir punkten. Luna ist eine besondere Heldin, da ein Handycap ihr Leben bestimmt. Dabei kommt sie besser zurecht als viele andere. Mir gefiel ihr selbstständiges und mutiges Auftreten.
Fowler ist ein Held, der mit allen Mitteln in der grausamen Welt zu überleben weiß. Nach und nach muss er seine gefühlvolle Seite wiederentdecken, als er sich mit Luna durchschlägt. Ihre Liebesgeschichte beginnt erst spät im Buch. Ich hätte mir ein überzeugenderes anbahnen der Gefühle gewünscht. So ist es sehr abrupt bei 100%, was mich nicht ganz überzeugen wollte. Ich wünsche mir für beide Protagonisten und ihre Geschichte in den folgenden Bänden (Plural?) mehr Tiefgang.
Die Handlung gestaltet sich im Laufe des Buches zu einem abenteuerlichen Roatrip. Beide machen sich auf den Weg zu einer rettenden Insel, ohne allerdings von ihrer wahren Identität zu wissen. Fowlers Herkunft war für mich absehbar. Sie birgt einiges an Brisanz und ich bin gespannt, wie Luna damit zurechtkommen wird.
Aktuell weiß ich garnicht, wie viele Bände die Reihe umfassen wird und wann es weitergeht. Das Ende von Teil eins birgt einen bösen Cliffhanger, der ein großes Abenteuer einleitet. Ich bin gespannt wie es mit den Protagonisten weitergeht und wann Lunas Baumwolf wieder in Erscheinung tritt. Ein begleitendes Tierwesen hat dem Buch definitiv gefehlt.
4/5
Luna ist die wahre Königin von Relhok, doch kann sie ihrer Bestimmung nicht nachgehen, denn ein Verräter tötete ihre Eltern, erstieg den Thron und trachtet nun seit ihrem Leben. Seitdem lebt die 17-jährige in einem hohen Turm, versteckt vor den Leuten des Königs und den unheimlichen Finsterirdischen, die Zerstörung und Tod über das Land bringen. Lunas Welt gerät aus den Angeln, als sie Fowler trifft und schließlich mit ihm fliehen muss. Eine turbulente Reise beginnt.
Sophie Jordan ist keine Unbekannte im Jugendbuch-Genre. Bisher ist die Autorin allerdings an mir vorbeigegangen. Ich war daher gespannt, wie mir ihre Geschichten und die Art, sie zu erzählen gefallen würden. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Mir gefiel das Setting und die mittelalterliche Fantasywelt ausgesprochen gut. Sie ist sehr düster und gefährlich. Dabei verbirgt sie einige Geheimnisse, die es noch zu lösen gilt. So frage ich mich, was die Finsterirdischen wirklich sind und woher sie kamen.
Auch die Protagonisten konnten bei mir punkten. Luna ist eine besondere Heldin, da ein Handycap ihr Leben bestimmt. Dabei kommt sie besser zurecht als viele andere. Mir gefiel ihr selbstständiges und mutiges Auftreten.
Fowler ist ein Held, der mit allen Mitteln in der grausamen Welt zu überleben weiß. Nach und nach muss er seine gefühlvolle Seite wiederentdecken, als er sich mit Luna durchschlägt. Ihre Liebesgeschichte beginnt erst spät im Buch. Ich hätte mir ein überzeugenderes anbahnen der Gefühle gewünscht. So ist es sehr abrupt bei 100%, was mich nicht ganz überzeugen wollte. Ich wünsche mir für beide Protagonisten und ihre Geschichte in den folgenden Bänden (Plural?) mehr Tiefgang.
Die Handlung gestaltet sich im Laufe des Buches zu einem abenteuerlichen Roatrip. Beide machen sich auf den Weg zu einer rettenden Insel, ohne allerdings von ihrer wahren Identität zu wissen. Fowlers Herkunft war für mich absehbar. Sie birgt einiges an Brisanz und ich bin gespannt, wie Luna damit zurechtkommen wird.
Aktuell weiß ich garnicht, wie viele Bände die Reihe umfassen wird und wann es weitergeht. Das Ende von Teil eins birgt einen bösen Cliffhanger, der ein großes Abenteuer einleitet. Ich bin gespannt wie es mit den Protagonisten weitergeht und wann Lunas Baumwolf wieder in Erscheinung tritt. Ein begleitendes Tierwesen hat dem Buch definitiv gefehlt.
4/5
Montag, 17. April 2017
Teil 3 | Beautiful Player von Christina Lauren
Ich weiß nicht, was mit mir los war, als ich zum dritten Teil der wunderbaren Beautiful-Reihe von dem Autorinnenduo Christina Lauren griff. Eigentlich hatte ich mit "the Deal" gerade erst ein Buch mit identischer Thematik gelesen. Dcch wo das Leseherz hinfällt...
Hannah liebt ihrem Laborjob und lässt ihr Leben einzig darum kreisen. Ihr Bruder hat genug davon und hetzt ihr seinen besten Freund auf den Hals. Will ist ein Geschäftsmann mit hohem Frauenverschleiß, der Hannah in eine Femme Fatal verwandeln soll, die den Männern den Kopf verdreht. Je mehr Zeit Will mit der impulsiven Hannah verbringt, wünscht er sich zusehens, dass nur noch er in ihren Gedanken Platz findet.
Die Geschichte von Ruby und Niall aus der Beautiful-Reihe war eines meiner Jahreshighlights. Leider hat es noch kein anderes Pärchen geschafft an diese Konstellation heranzukommen. Auch Hannah und Will schafften es nicht. Doch ihre Geschichte ist trotzdessen eine ganz besondere.
Hannah kennt den 7 Jahre älteren Will schon ewig. Als bester Freund ihres Bruders war der junge Will stets in Hannahs Nähe. Doch niemand ahnte etwas von Hannahs Schwärmerein. Als sie sich Jahre später in New York wiedersehen, um Mission "Femme fatal" anzutreten, ist Will von Hannahs losem Mundwerk und ihren unverfrorenen Gedanken total gebannt. Hannah hingegen, die in all den Jahren mitansah, wie Will eine nach der anderen abschleppte, möchte nichts weiter als seine Freundschaft und von seinen Erfahrungen zu profitieren.
Die Autorinnen haben es wieder perfekt geschafft die beiden Protagonisten perfekt einzufangen. Ich mochte Hannah unglaublich gerne und mich amüsierten ihre Gedanken sehr. Ich konnte nachvollziehen, dass sie keine Gefühle für Will zulassen wollte, denn seine Affären sprachen für sich. Trotz seiner verschiedenen Frauenarangements war Will zu keiner Zeit unsympatisch. Die Autorinnen gaben uns viele Einblicke in seinen Kopf und es war unterhaltsam mitzuerleben, wie Will entdeckt, dass Hannah endlich die eine ist.
Zwischen beiden stimmt die Chemie, das merkt man in ihren Dialogen, die zum Glück nicht schwülstig sind, sondern auch mal eindeutig derb ausfallen dürfen, was ich sehr erfrischend fand.
Ihre Harmonie wird auch in den erotischen Szenen deutlich, diese überlagern die Geschichte allerdings nicht.
Wie im Vorgänger um Max und Sara hatte ich auch hier am Ende das Gefühl, dass die Probleme der Protagonisten unnötig in die Länge gezogen waren. Ich hätte mir mehr Handlung und weniger diskutieren gewünscht. Das trübte die tolle Liebesgeschichte ein wenig.
Mein Herz schlug dann höher als die bisherigen Protagonisten wieder aufeinander trafen und sich in witzige Wortgefechte verstrickten. Ich bin gespannt, wann der letzte Teil der Reihe, "Beautiful" auf deutsch erscheinen wird. Er dreht sich um Hannahs Bruder Jensen.
Für mein Meckern auf hohem Niveau möchte ich meine Bewertung eigentlich nicht herabsetzen. Die Beautiful-Reihe von Christina Lauren ist mit Abstand die beste, welche ich bisher im Contemporary Genre lesen konnte.
5/5
Hannah liebt ihrem Laborjob und lässt ihr Leben einzig darum kreisen. Ihr Bruder hat genug davon und hetzt ihr seinen besten Freund auf den Hals. Will ist ein Geschäftsmann mit hohem Frauenverschleiß, der Hannah in eine Femme Fatal verwandeln soll, die den Männern den Kopf verdreht. Je mehr Zeit Will mit der impulsiven Hannah verbringt, wünscht er sich zusehens, dass nur noch er in ihren Gedanken Platz findet.
Die Geschichte von Ruby und Niall aus der Beautiful-Reihe war eines meiner Jahreshighlights. Leider hat es noch kein anderes Pärchen geschafft an diese Konstellation heranzukommen. Auch Hannah und Will schafften es nicht. Doch ihre Geschichte ist trotzdessen eine ganz besondere.
Hannah kennt den 7 Jahre älteren Will schon ewig. Als bester Freund ihres Bruders war der junge Will stets in Hannahs Nähe. Doch niemand ahnte etwas von Hannahs Schwärmerein. Als sie sich Jahre später in New York wiedersehen, um Mission "Femme fatal" anzutreten, ist Will von Hannahs losem Mundwerk und ihren unverfrorenen Gedanken total gebannt. Hannah hingegen, die in all den Jahren mitansah, wie Will eine nach der anderen abschleppte, möchte nichts weiter als seine Freundschaft und von seinen Erfahrungen zu profitieren.
Die Autorinnen haben es wieder perfekt geschafft die beiden Protagonisten perfekt einzufangen. Ich mochte Hannah unglaublich gerne und mich amüsierten ihre Gedanken sehr. Ich konnte nachvollziehen, dass sie keine Gefühle für Will zulassen wollte, denn seine Affären sprachen für sich. Trotz seiner verschiedenen Frauenarangements war Will zu keiner Zeit unsympatisch. Die Autorinnen gaben uns viele Einblicke in seinen Kopf und es war unterhaltsam mitzuerleben, wie Will entdeckt, dass Hannah endlich die eine ist.
Zwischen beiden stimmt die Chemie, das merkt man in ihren Dialogen, die zum Glück nicht schwülstig sind, sondern auch mal eindeutig derb ausfallen dürfen, was ich sehr erfrischend fand.
Ihre Harmonie wird auch in den erotischen Szenen deutlich, diese überlagern die Geschichte allerdings nicht.
Wie im Vorgänger um Max und Sara hatte ich auch hier am Ende das Gefühl, dass die Probleme der Protagonisten unnötig in die Länge gezogen waren. Ich hätte mir mehr Handlung und weniger diskutieren gewünscht. Das trübte die tolle Liebesgeschichte ein wenig.
Mein Herz schlug dann höher als die bisherigen Protagonisten wieder aufeinander trafen und sich in witzige Wortgefechte verstrickten. Ich bin gespannt, wann der letzte Teil der Reihe, "Beautiful" auf deutsch erscheinen wird. Er dreht sich um Hannahs Bruder Jensen.
Für mein Meckern auf hohem Niveau möchte ich meine Bewertung eigentlich nicht herabsetzen. Die Beautiful-Reihe von Christina Lauren ist mit Abstand die beste, welche ich bisher im Contemporary Genre lesen konnte.
5/5
Bitte beachte!
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