Montag, 16. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen I

Immer wenn ich ein Buch las, welches mir sehr gefiel und ich erfuhr, dass es von ihm eine Verfilmung gibt/geben würde, musste ich sie mir ansehen. Selten kommen die filmischen Zwillinge an ihre Vorlagen heran, ich gehöre aber NICHT zu der Sorte Kinogängern, die sich den Ausspruch "das war im Buch aber anders" lieber aufs Shirt drucken lassen sollten, anstelle ihn ständig auszustoßen. Neugierig bin ich trotzdem immer wieder und freue mich zu sehen, welches Gesicht die Romanfiguren für die Leinwand bekommen.

1. Tag: meine meistgesehene Romanverfilmung
Als Buchverfilmung, die mich am meisten beeindrucken beziehungsweise mitreißen konnte, fiel mir sofort "Stolz und Vorurteil" ursprünglich aus Jane Austens Feder ein. Dabei beziehe ich mich allerdings auf die Spielfilmversion von 2005 mit Keira Knightley und Matthew Macfadyen und nicht auf die Miniversion mit Collin Firth, die ebenso grandios geraten ist. 
Ich las bewusst zuerst den Roman und sah mir dann erst den Film an, welcher zu dieser Zeit erschien. Ich war überrascht, dass ich viele Dialoge aus dem Buch wiedererkannt und überwältigt wie grandios die beiden Hauptdarsteller ihre Mimik und Gestik einsetzten, um die vielschichtigen Gefühle, Sehnsüchte und Missverständnisse des Buches zu transportieren. Natürlich war der Film nicht zu 100% an der Handlung - Wie soll das auch gehen? - aber dafür entstand ein wahres Kunstwerk, das ich mir immer wieder gerne ansehe, auch heute noch. 
Meine Taschenbuchausgabe stammt übrigens aus den 80ger Jahren und dass obwohl ich sie 2005 oder 2006 im örtlichen Buchladen bestellte. Der Inselverlag schien noch einige Restbestände gehabt zu haben und Jane Austen began erst später wieder in "Mode" gekommen zu sein...





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