Dienstag, 8. Juni 2021

Unboxing | Bücherbüchse April

 Am Samstag traf endlich die Bücherbüchse aus dem April bei mir ein. Es gab Lieferschwierigkeiten, da der Digitaldruck das Buches etwas länger dauerte. Doch das warten sollte sich gelohnt haben...


Das Motto der Aprilbox war schon sehr vielversprechend und ich wusste auch ganz genau, welches Buch enthalten sein würde, denn es stand bereits auf meiner Wunschliste.

Doch zuerst lachte mich eine Tasse an, über die ich mich sehr freute. Sie trägt das Logo von Velaris und ist somit von das Reich der sieben Höfe inspiriert wurden.


Ein Pin, der das Maibuch gespoilert hätte, war außerdem in der Bücherbüchse. Er ist demnach von "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" inspiriert wurden.


Seit Längerem war mal wieder ein Lesezeichen in der Box, was ich eigentlich immer sehr mag, doch bei diesem weiß ich nicht, was man sich dabei gedacht hat. Das Format ist für ein Lesezeichen echt eigenwillig, da riesig. Doch das Design ist einfach mal ein Griff ins Klo. Es ist zu die Schöne und das Biest. Was hätte man da machen können! Das Ergebnis sieht eher aus als wäre es aus einem Photoshopkurs für Senioren zurechtgestempelt wurden. In Natura sieht es noch deutlich schlimmer aus, als auf dem Foto und daher ist es neben der obligatorischen Leseprobe in den Müll geflogen.


Mehr fürs Auge ist da der Print passend zum Buch, den ich zwar kitschig aber sehr gelungen halte. Er macht definitiv viel Lust auf die Geschichte!


Und als letztes zog ich das Buch aus dem Karton. Es ist der Auftakt der Fantasytrilogie von Brigid Kemmerer und eine etwas andere Erzählung von "die Schöne und das Biest". Ich habe bereits zwei Contemporary-Romane der Autorin gelesen, die ich richtig gut fand, daher sind meine Erwartungen auch sehr groß. 


Das Warten hat sich gelohnt, denn der Buchschnitt ist wirklich ein Hingucker! Auf ihm sind nun Dornen und das Schloss gedruckt. 


Ziemlich cool ist auch die gedruckte Signatur im Inneren, wobei ich mich wirklich frage, wie die Bücherbüchse das bewerkstelligt hat.


Die Aprilausgabe der Bücherbüchse gefiel mir um Längen besser als die Maibox, von der mich nur das Buch so richtig abholen konnte. Mit diesen beiden Geschichten möchte ich ganz bald beginnen, wenn ich die ausstehenden 3 Rezensionsexemplare erstmal aufgearbeitet habe.


Montag, 7. Juni 2021

Hörbuchrezension | Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman

 Und da ist auch schon das nächste Hörbuch ausgehört! Der Krimi fiel mir zum ersten Mal bei Vorablesen auf, doch da hatte ich leider kein Glück. Netgalley sei Dank zog der Titel dann einfach als anderes Medium bei mir ein und ich konnte fast 11h lang der Geschichte lauschen.


In einer luxuriösen Seniorenresidenz in Kent treffen ein ehemaliger Psychiater, Gewerkschaftsführer und eine ehemalige Geheimagentin aufeinander. Als die 80-jährige Joyce dort einzieht, schließt sie sich deren Runde an: Dem Donnerstagsmordclub. Gemeinsam graben sie alte, ungelöste Fälle aus und klären sie auf. Als in Coopers Chase und Umgebung zwei Morde passieren, ist der Ermittlergeist der vier geweckt und sie begeben sich auf eine raffinierte Täterjagd.

Cover und Titel des Buches sprachen mich sofort an, da die perfekte ländliche Idylle in der englischen Literatur ja öfters mal von einem Mord gestört wird. Und so versprach ich mir hier spannende und vor allem atmosphärische Unterhaltung.

Ich glaube, ich hatte bisher noch kein Buch gelesen, in denen alle Protagonisten jenseits der 70 sind. Das Alter merkte man ihnen auch an. Sie machen Gedächtnisübungen und sind in stetiger Überlegung, was sie körperlich noch leisten können und was schon lange nicht mehr. Das fand ich kurios und sehr gut getroffen. Ich empfand die Figuren als sehr liebenswert und eigen. Der Autor hat hier für seinen Donnerstagsmordclub ein tolles Ermittlerteam erschaffen.

Hinter beiden Morden stecken Motive, die uns von Anfang an klar sind, wer der Täter ist, war mir allerdings nicht klar und somit komme ich zum größten und einzigen Kritikpunkt, den ich für das Buch habe. Während des Hörens wurde ich oft mit Namen bombardiert, so dass es mir wirklich schwer fiel, diese immer zuordnen zu können. Es sind auch wirklich viele Nebencharaktere dabei, die immer mal wieder angeschnitten werden. Und das fiel mir bei der Auflösung ein wenig auf die Füße.

Was mir dafür richtig gut gefiel war das Setting. Es ist so wunderbar idyllisch und die Geschichte lebt zum Teil davon. Es machte einfach Spaß, die Protagonisten durch Coopers Chase zu begleiten.

Ein richtiges Highlight war die sprechende Tätigkeit von Beate Himmelstoß und Johannes Steck. Gerade Letzterer spielte so sehr mit seiner Stimme, dass er den unterschiedlichsten Figuren Leben einhauchte und das war auf den Punkt gebracht. Ich fand das wirklich grandios.

Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman punktete mit liebenswerten und ganz eigenen Senioren, die in einer perfekten englischen Idylle ermitteln. Das wurde im Hörbuch durch eine perfekte, sprecherische Leistung umgesetzt. Einzig die Flut an Charakteren und Namen waren für mich nicht ganz ideal.

4/5


Sonntag, 6. Juni 2021

Lesemonat Mai | Miss Countdown führt ein heikles Gespräch in der Tiefe

Der Mai ist ja so dahingeflogen und so war mein reiner Lesemonat schneller vorbei als gedacht. Dafür lief mein "Hörmonat" ziemlich gut. Vielleicht sollte ich die Kategorie ja erstmal darin umtaufen!^^


Also schauen wir mal, welche Bücher es im Mai waren.

Samstag, 5. Juni 2021

Neuzugänge Mai | Weniger Seiten, dafür mehr Minuten

 Buchtechnisch sah der Mai ziemlich mau bei mir aus. Zum Glück (für meinen SuB) sind nicht viele Bücher eingezogen. Dafür bin ich, dank einer neuen Möglichkeit, bei den Hörbüchern ein wenig eskaliert...


Und so kam hier doch eine kleine Menge zusammen:

Dienstag, 1. Juni 2021

Hörbuchrezension | Mit dir falle ich von Inka Lindberg

 Diesen New Adult hatte ich seit seinem Erscheinen auf dem Schirm gehabt und war froh, dass ich ihn als Hörbuch über Netgalley beziehen konnte. Doch hat sich dieses Debüt gelohnt?


Robyn ist ständig pleite und versucht alles, um während des Studiums nicht in den finanziellen Ruin zu gelangen. Reiche Schnösel wie Finn, die von ihren Eltern alles finanziert bekommen, sind ihr ein Graus. Doch eigentlich ist der große, dunkelhaarige Typ ganz süß und so lässt sich Robyn auf ihn ein.

Ich kannte die Autorin bisher nicht von ihren Social Media Kanälen und wusste daher auch nicht, was mich bei ihrem Debüt erwarten würde.

Ich fand den Einstieg in die Geschichte richtig gut gelungen. Wir lernen Robyn direkt bei einem riesigen Datingfail kennen, denn ihre Verabredung prellt die Zeche und lässt sie ohne Geld auf der Rechnung im Café sitzen. So lernt sie auch Finn kennen, der als Retter in der Not auftritt und für sie bezahlt. Außerdem bekommen wir einen eindrucksvollen und umfassenden ersten Eindruck von Robyn, der bis dato noch sehr positiv war. 

Allerdings wandelte sich das Ganze im Laufe des Buches. Ich würde sie auch nicht als Nachbarin haben wollen, bei ihrem Hang sämtliche Gefühle in lauter Musik zu ersticken. Außerdem verstand ich nicht, wie man einfach ständig so pleite sein, bzw. sogar Schulden machen konnte. Was dann passiert, als sie mit Finn zusammen war, müsst ihr wohl selbst lesen. Die wenigsten werden wohl verstehen, wie man nur so kopflos werden konnte. Ihr Männergeschmack ist einfach verdammt fragwürdig.

Finn ist der Protagonist, aber nicht der Held dieser Geschichte. Was für ein ätzender, unbelehrbarer Typ, von denen es da draußen sicher einige gibt. Schade, um den schönen Namen!

Was ich der Autorin zu Gute halten möchte, ist wie realistisch ihre Figuren sind. Selbst von den Nebencharakteren bekam ich einen sehr guten Eindruck. Außerdem gefiel mir, dass die Geschichte in Köln spielte und nicht in einer x-beliebigen, amerikanischen Collegestadt. 
Der Handlungsverlauf des New Adults ist auf jeden Fall mal ein anderer und das fand ich erfrischend, dennoch mochte ich die Protagonisten einfach nicht wirklich und das war in diesem Fall fatal. 

Gelesen wurde das ungekürzte, fast 12h umfassende Hörbuch von Dagmar Bittner. Diese macht einen soliden Job und verleiht Robyn ihre Jugendliche Stimme.

"Mit dir falle ich" von Inka Lindberg ist mal ein etwas anderes Debüt, bei dem ich das Kölner Setting und die realistischen Charaktere gut fand, allerdings waren meine Sympathien schnell dahin und ich war genervt von den Figuren. Das war eher suboptimal. 

3/5


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