Montag, 15. Juli 2013

Robert Francis "Strangers in the First Place"

Der Soundtrack eines ländlichen Sommers.

Von Robert Francis kannte und liebe ich in erster Linie "Junebug" als ich zufällig auf sein aktuelles Album stieß und reinhörte, war klar, "Strangers in the first Place" könnte der Soundtrack meines Sommers 2013 werden.
Aber der Reihe nach...
TUNNELS ist ein leichter Einstieg, der gleich einmal klarstellt, was Roberts Stimme zu leisten vermag. Die Harmonien sind sehr melodisch und werden von einzelnen instrumental Einsätzen in die Höhe geschaukelt. Eine tolle Dynamik! 5/5

SOMETHINGS NEVER CHANGE strotzt vor Weisheiten und lebt von seinen Lyrics, der Chorus lädt dann auch zum Mitsingen ein. 4/5

PERFECTLY YOURS hört man Robert Francis Wurzeln sehr an. Hier kommen Country- und Folkelemente heraus, die beim Hören mental auf weite, amerikanische Landstraßen versetzen. Toll. 4/5

ALIBI ist dafür der nächste Vertreter. Instrumental sehr reduziert, vereinzelt ist eine Mundharmonika zu hören, konzentriert sich der Song vor allem auf Roberts Stimme. Passend dazu ist auch die weibliche Zweitstimme, die das ganze perfekt ergänzt. Etwas befremdlich klingt es jedoch, wenn Robert auf einmal "when I loved you as a child" ins Mikro haucht... 4/5

EIGHTEEN ist vom Stil her ein wenig anders geraten und eines der Highlights des Albums. Sehr gefühlvoll vereint sich hier Robert auch wieder mit der weiblichen Zweitstimme und zusammen singen beide ein Liebeslied, das nach einer Zugabe verlangt. 5/5

STAR CROSSED MEMORIES kommt dann wieder mit Countryklängen daher und untermalt Roberts melancholische Erzählung einer missglückten Liebe. So leiden musikalische Männer im "Wilden Westen". 4/5

IT FIRST OCCURED TO ME ist nicht so ganz nach meinem Geschmack. Die Gitarren klingen etwas schief, was so gewollt ist, und Roberts Stimme bleibt stets auf einer Lage. 2/5

HEROIN LOVERS ist mein persönliches Highlight auf dem Album. Die Melodien und der Text sind eingängig. Die namenslose, weibliche Stimme bekommt erneut ihren Einsatz und macht den Song zu etwas absolut besonderem. 5/5

I SAIL SHIPS ist ein wundervolles Liebeslied, welches mich im Chorus an eine unplugged Aufnahme von "Muse" erinnert. Ganz großes Kino für die Ohren! 5/5

THE CLOSEST EXIT ist ein etwas schnellerer Song, der sich hauptsächlich auf Gitarre und Gesang konzentriert. Schön, aber nicht ganz eingängig. 3/5

WILD THING fällt vor allem durch die bisher selten eingesetzten Drumms auf und durch Roberts Stimme, die dem ganzen Song einen heißen Touch verpasst. Eine großartige Abwechselung! 5/5

DANGEROUS NEIGHBORHOOD ist zum Abschluss noch einmal ein eingängiger, moderner Countrysong. Der dazu verleitet, sich das Album gleich noch einmal von vorne anhören zu wollen. 4/5

Wer, wie ich, von Robert Francis vordergründig "Junebug" kannte, wird wohl überrascht sein, wie countrylastig "Strangers in the First Place" doch geworden ist. Man muss diese Musikrichtung auf jeden Fall mögen, was ich tue.
Der Amerikaner zeigt, dass Musik auch ohne Autotune und elektronischen Beats gemacht werden kann.
Ganz reduziert auf vielfältige Instrumente und den Gesang, wobei die weibliche Zweitstimme immer für das gewisse Extra sorgte, zeichnet sich das Album durch seine Ehrlichkeit aus.
Für mich hätten es aber gerne ein paar Highlights mehr sein dürfen als EIGHTEEN und HEROIN LOVERS. Doch das ist Geschmackssache und sollte niemanden davon abhalten dieses Album zu seinem ganz persönlichen Sommersoundtrack werden zu lassen! 


Wertung 4/5


Mein Lieblingssong des Albums

Freitag, 12. Juli 2013

"Eternal Riders: Ares" von Larissa Ione

Wie Ares und Cara nicht zimperlich dem Weltuntergang entgegenreiten...

Bildquelle
 Ares ist der erste und bisher mächtigste Reiter der Apokalypse und steht auf der Seite der "Guten", doch wenn sein Siegel bricht, wird er zu War und stürzt die Menschheit in einen ewigen Krieg. Damit dies nicht passiert, ist er auf der Suche nach seinem Siegel, oder Agimortus, und findet es schließlich in Tiermedizinerin Cara. Diese ist nach einem Überfall schon sichtlich traumatisiert, doch als ein verletzter Höllenhundwelpe, Wächter der Aegis und Ares in ihr Heim stürmen, ändert sich ihr Leben von grundauf. Schließlich bleibt ihr mit dem Agimortus in sich nicht mehr viel Zeit zum Leben und wenn sie stirbt, ist auch der Weltuntergang zum Greifen nahe.

Nach dem der erste Teil der neuen Eternal Riders Serie von Larissa Ione ein Jahr lang in meinem Bücherregal auf das Ende der Demonica - Reihe warten musste, konnte ich nun endlich Ares und Caras Geschichte lesen. Die neue Serie baut auf den Geschehnissen des FinalesDemonica: Tödliche Verlockung auf. Die Autorin selbst sieht die Reihe eigentlich als ganzes an, da sie auch im gleichen Universum spielen und die Mitarbeiter des Underworld Generals ihre kleinen Handlungsparts abbekommen.

Ich war ganz begeistert, wie schon lange nicht mehr, beim Lesen der ersten Seiten. Diese Euphorie war vergleichsweise beim Debüt von Larissa Ione (Demonica: Verführt) für mich zu spüren. Mich störten auch keineswegs die viel kritisierten Fantasyelemente, denn mal ehrlich wie soll die Autorin, denn die Apokalyptischen Reiter plausibel einführen, wenn sie dafür kein Hintergrundwissen liefert. Man kann ihr jedenfalls nicht vorwerfen, dass die Handlung und Charaktere zu schwammig seien. Die Geschichten und Mythologien, welche hier bedient und in das 21. Jahrhundert transportiert wurden, empfand ich als sehr fesselnd und gut erarbeitet. Ein kleines Highlight für mich war der Auftritt von Zerberus und Hades im großen Showdown. Toll fand ich auch, wie die Autorin die Pferde der Reiter erscheinen lässt. Für bestes Kopfkino ist also wirklich gesorgt.

Ein klitzekleiner Wehrmutstropfen war für mich der recht schleppende Anfang von Caras und Ares Liaison und die dadurch entstandenen Längen gerade im Mittelteil.

Doch die beiden Protagonisten haben dies gerade zum Ende hin mehr als aufgehoben, gerade was die heißeren Szenen anbelangt. Ein Plus für die Geschichte bilden auch die drei weiteren Reiter. Zum einen Limos, deren dunkles Geheimnis im nächsten Teil gelüftet werden wird, oder Thanatos, der mit Sex sein Siegel brechen könnte. Doch zum anderen ist da noch Reseph, der als Pestilence die Menschheit schon jetzt mit Krankheiten ausrottet. Ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht.

Alle, die die Demonica-Reihe mit Spannung verfolgten, kommen auch an den Apokalyptischen Reitern nicht vorbei. Die Fantasyelemente empfand ich als sehr stimmig und wirklich gelungen. Es geht genauso heiß her wie im Underworld General aber doch auch blutiger und brutaler. Doch wer den Weltuntergang nahen sieht, darf eben nicht zimperlich sein!

Wertung 5/5

Donnerstag, 11. Juli 2013

"Venuskuss - erotische Geschichten" von Daria Charon (ebook)

Daria Charon auf Sparflamme...

Ich gebe es gerne zu, ich liebe die Romane von Daria Charon, welche im erotischen Genre wirklich herausragend sind und mit tollen Charakteren und einer romantischen Liebesgeschichte glänzen.
Da nun länger nichts mehr von ihr zu hören war, musste ich mich gleich auf diese Zusammenstellung stürzen und wurde leider enttäuscht, denn vom typischen Daria - Charon - Charme blieb in den Kurzgeschichten nicht viel übrig.
Insgesamt sind fünf Episoden enthalten und ein Bonus.
Da zwingt zum einen eine Putzfrau einem männlichen Model, mit Hilfe eines magischen Rings, ihren Willen auf, oder ein Blinder wird von einer Minderjährigen verführt.
Beide Geschichten sind recht kurz gehalten und nicht explizit, während ich dachte, jetzt kommt das Ganze endlich in Fahrt und wird interessant, da waren die Episoden auch bereits zu ende.
Die dritte Geschichte erinnert eher an einer Traumsequenz und schildert auf wenigen Seiten die Situation am Morgen nach einem One Night Stand.
Die beiden letzten Storys haben mir da etwas besser gefallen. Die eine handelt von einer Putzfrau, die heimlich in einer Tanzschule, in der sie arbeitet, ihre Tanzfähigkeiten trainiert und dabei von einem Profitänzer überrascht wird. Die letzte Geschichte bekommt als einzige emotionale Tiefe verpasst. Eine Anwältin muss alle zwei Monate ihren Klienten, einen berühmten Schriftsteller, besuchen und wird jedes Mal aufs neue, widerwillig verführt.

In der Bonusepisode zeigt die Autorin dann wieder ihr wahres Talent, denn es ist das erste Kapitel ihres neuen Romans "Die Geliebte des Paschas", welcher im Herbst erscheinen soll. Darin stoßen wir auf alte Bekannte, denn es wird die Geschichte von Lady Serena Dexter erzählt, welche in Flucht aus dem Harem: Erotischer Roman ihre Freundin Kate davor bewahrt mit dem verhassten Karim zurück in den Orient zu kehren. Wann genau das Buch erscheinen wird, steht noch nicht fest. Ich kann es aber kaum abwarten.

Von den Kurzgeschichten war ich größtenteils leider wenig begeistert. Nur die beiden letzten und das erste Kapitel zu "Die Geliebte des Paschas" haben Lust auf mehr gemacht. Daher gibt es von mir leider nur drei Punkte.

Wertung 3/5

Sonntag, 7. Juli 2013

Tom Odell "Long Way Down"

Liebe zu einem einzigen Song - Another Love.

Wann passiert es heute noch, dass man beim bewussten Missachten der Werbepause doch aufhorchen und innehalten muss?
Viel zu selten finde ich und war erstaunt auf einmal "Another Love" wiederzuentdecken. Der Song hatte es vor etwas längerer Zeit schon einmal in die Radios geschafft, konnte sich jedoch leider nicht durchsetzen. Und so wurde ich zum Glück wieder auf Tom Odell aufmerksam. Werbung kann also doch manchmal zu etwas zu Gebrauchen sein!
Als ich mir dann einige Bewertungen durchlas, die durchscheinen ließen, dass "Long Way Down" voller melancholischer Songs ist, griff ich zu, denn das konnte ich gerade ganz gut gebrauchen.
Vorab: "Another Love" ist und bleibt jedoch das Highlight des Albums. Aber der Reihe nach...

GROW OLD WITH ME - Es geht verhalten los und die Dynamik des Songs steigert sich zum Ende hin gewaltig. Ein wirklich nettes Liebeslied mit wunderschönen Lyrics, welches den Chor im Hintergrund nach dem Chorus aber wirklich nicht braucht. 4/5

HOLD ME - ist tatsächlich eines der schnelleren Songs des Albums und verbreitet eine tolle Stimmung. "Hold me" lebt von Toms Stimme, die hier zeigen kann, dass sie nicht perfekt ist, sondern einfach nur einzigartig. 4/5

ANOTHER LOVE - dieser Song treibt mir wirklich die Tränen in die Augen. So schmerzvoll ist die Stimme zu einem Text, der von einer missglückten Liebe erzählt. Ein schlichtes Piano begleitet die Melancholie perfekt. Der im ersten Song etwas störende Chor unterstreicht hier das Feeling des Liedes deutlich besser. Zum immer wieder hören! 5/5

I KNOW - von der Grundstimmung etwas schneller und erinnert doch an HOLD ME. Für mich leider somit ziemlich austauschbar geraten und der Text zeichnet sich auch nicht unbedingt aus. Blieb bei mir deswegen nicht lange im Gedächtnis haften. 3/5

SENSE - ist ein Song, der unglaublich langsam angeht und sich nur wenig steigert. Tom Odell erzählt hier schlicht seine deprimierende Geschichte, man muss bei seinem Akzent und vereinzelten Nuschlern genauer hinhören, begleitet wird dies von leichten Pianoklängen. 3/5

CAN'T PRETEND - zeichnet sich durch seine düstere Grundstimmung aus, welche hier von gospelartigen Klängen begleitet wird. Kein Mainstream und sicher auch nichts für alle Hörenden. 3/5

TILL I LOST YOU - geht sofort ins Ohr, spätestens beim Refrain. Macht, trotz Lyrics, eine gute Laune. Einer der herausstechenden Songs des Albums. 5/5

SUPPOSED TO BE - auch hier muss genau hingehört werden, denn auch dieser Song lebt von seinem Text "Just for a moment I felt so free, all I supposed to be". Es gibt nur wenige Höhen und die altbekannten Drumms und Keys machen daraus eine Runde Sache. 4/5

LONG WAY DOWN - der Titelsong ist einer der wundervoll, melancholischen Songs, die Tom Odell einfach am besten zu Gesicht stehen. Einfach inszeniert mit seiner Stimme, die man am besten als "durch" bezeichnen könnte ... oder gezeichnet von Alkohol, Trauer und wenig Schlaf. 5/5

SIRENS - ist der etwas temporeichere Abschluss mit gewohnt bedrückendem Text und sich stets wiederholendem Thema. Einer der einprägsameren Lieder auf "long way down". 4/5

Mittlerweile lief Tom Odells Debüt 14-mal in meiner Playlist rauf und runter, was ich dabei feststellen musste, ist, dass es mit 10 Songs und gerade einmal 35 Minuten Laufzeit verdammt kurz ist.
Durch ihre Reduziertheit auf Toms Stimme, den sich wiederholenden Pianoklängen und vereinzelten Chorelementen fällt es mir schwer in den meisten Songs eine Eigenständigkeit zu finden. Sie erscheinen austauschbar, was schade ist und sicher nicht dem Künstler würdig.
Mein Highlight ist "Another Lover". Hätte ich mir nur diesen Song gekauft, hätte ich leider so viel nicht verpasst.
Insgesamt hätten die Lieder wohl 4 Sterne verdient, doch auf Grund der Kürze gibt es dann doch nur 3 von mir.

Wertung 3/5

Mein Lieblingssong des Albums

Donnerstag, 27. Juni 2013

"Demonica. Tödliche Verlockung" von Larissa Ione

Ein schlaftödlicher, verlockender Abschluss einer unfassbar fantastischen Buchreihe.

 Schon im vergangenen Teil der Demonica Reihe durften wir Sinnead, Lores Schwester, kennenlernen. Der einzige weibliche Seminus der Unterwelt hat es nicht leicht mit den kürzlich dazu gewonnen, nervigen drei Halbbrüdern, Eidolon, Shade und Wraith. Doch ist das Dasein für eine Sexdämonin nicht schon kompliziert genug, so muss sie sich auch noch mit ihrer Gabe herumschlagen per Berührung Krankheiten zu entfesseln. Dabei setzte sie schon in der Vergangenheit einen Virus frei, der die Werwolfpopulation niedermähte.
Zusammen mit Underworld General Sanitäter Conall soll sie nun aufbrechen und ein Heilmittel entdecken...

Erst einmal: Das Cover ist wunderschön mit der zartrosa Färbung das gelungenste der Reihe und ich bin froh, dass endlich wieder ein weiblicher Rücken zu sehen ist und nicht das ewige, stahlharte Sixpack.

Ich bin etwas zwiespältig an den letzten Band herangegangen. Zwar war ich ganz gespannt auf Sins und Conalls Geschichte, doch war weiterhin präsent in meinem Hinterkopf, dass dies nun der Abschluss einer meiner Lieblingsreihen sein wird.
Larissa Ione hat mich, wie in jedem Buch zuvor, beständig in ihre Welt hineingeführt und mit ihren frechen, humorvollen, heißen und spannenden Stil Sin, Con und die Brüder zum Leben erweckt.

"Demonica. Tödliche Verlockung" lebt ganz klar von seinem Hauptpärchen. Sin ist eine knallharte Profikillerin schlechthin, welche ihre Gegner ohne mit der Wimper zu zucken erledigt, doch ein Problem damit hat Nähe zuzulassen, da sie in ihrem bisherigen Leben immer von den Menschen/Dämonen...naja sagen wir... Personen verlassen wurde, die ihr etwas bedeuteten.
Doch getrieben von ihrem natürlich bedingten, sexuellen Hunger lernte sie den Halbvampir-Halbwerwolf Con kennen. Dieses sehr spezielle "Meet and Greet" war ein kleines Highlight in Lores und Idess Geschichte (Demonica: Versuchung der Nacht).
Con ist auch wirklich ein Prachtexemplar von Protagonist, der in der bisherigen Reihe kleine Auftritte hatte, aber in seiner Art eher noch blass blieb. Larissa Ione hat sich Zeit gelassen seine persönliche Geschichte und Kultur (besonders die Episode im rumänischen Wargdorf) zu offenbaren. Die beiden geben ein höllisches Gespann ab und ergänzen sich perfekt. Auch hier stimmt die Chemie zwischen beiden absolut und es geht wie gewohnt ziemlich heiß her.
Auch die Brüder kommen im Demonicafinale nicht zu kurz und es entstehen einige komische aber auch rührselige Momente rund um das eingliedern ihrer neuen, kleinen Schwester. Ich bin froh, dass Larissa Ione ihre bisherigen Charaktere nicht nach deren Geschichte in der Versenkung verschwinden lässt, sondern dass sie immer noch ein wichtiger Teil der Handlung sind.

Der große Abschluss wurde für mich selten langweilig. Die Rahmenhandlung um das Werwolfvirus und der schwelende Konflikt zwischen beiden Wargspezies zieht sich durch Sins & Cons Geschichte und wie die Apokalyptischen Reiter in die Geschichte eingeführt wurden, war definitiv nicht von schlechten Eltern.

Auch Werwolf Luc kriegt endlich sein Happy - End mit Umwegen. Ich war jedoch verwirrt, als ich las, dass Aegis-Wächterin Karlene und er sich bereits kennengelernt hatten. Dieses spezielle Aufeinandertreffen (mit Folgen) ist mir nämlich nicht im Gedächnis geblieben. Also habe ich nocheinmal nachgelesen und tatsächlich beschreibt Larissa Ione es in Demonica: Fluch des Verlangens auch nicht, sondern Luc erwähnt dort nur kurz gegenüber Kynan, dass er sie für eine Viertelstunde will, damit er den Wächtern als Gegenleistung nicht ihr Geheimnis anvertraut. Aber das dazu.

Mein Wehmut über das vermeintliche Ende einer meiner Lieblingsreihen konnte also geschmälert werden mit der Aussicht, dass Larissa Ione in ihrer Unterwelt eine neue Reihe angesiedelt hat . Endlich kann ich dann auch zu Eternal Riders: Ares greifen, welcher seit Veröffentlichung in meinem Regal vor sich hin staubt, da dieser Teil auf Demonica 5 aufbaut.

Ich habe wirklich nichts zu meckern und bin rund um glücklich mit diesem würdigen Finale einer der besten Paranormal Romance Serien. Wer, wie ich Sin und Con bereits liebgewonnen hatte, kommt auch an ihrer Geschichte nicht vorbei. Wer noch zögert, sollte den beiden eine Chance geben, für mich war es mit der beste Teil der Reihe.

Ps: Larissa Ione hat verlauten lassen, dass sie Reavers Geschichte auch noch erzählen will. Das Buch des Engels erscheint im Englischen am Ende des Jahres. 

Wertung 5/5

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