Dienstag, 5. Mai 2020

Gemeinsam Lesen #132 | Currently reading

Am heutigen Dienstag möchte ich auch wieder an der Aktion der "Schlunzenbücher" teilnehmen.

 

 

1. Welches Buch liest du gerade?

Ich lese gerade "Niemandsstadt" von Tobias Goldfarb, in dem Josefine in eine Parallelwelt eintauchen kann, in der alles möglich ist.





2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Während die Gedanken in meinem und die Mücken um meinem Kopf herumtanzten, merke ich nicht, dass Yai schonn längst auf einem Baumstumpf sitzt und mich beobachtet." 
S. 101


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

Das Buch ist als Rezensionsexemplar im März bei mir eingezogen und daher war es höchste Zeit, dass ich es endlich lese. Ich weiß aktuell noch nicht ganz, was ich von der Geschichte halten soll. Sie ist schon sehr abgedreht. Die Fantasie dahinter gefällt mir ganz gut, doch bisher bin ich mit den Figuren noch nicht warm geworden. Die Kapitel sind sehr kurz, was schön ist, um schnell voran zu kommen. Mal sehen, wie sich die Geschichte noch entfalten wird.

4. Deine aktuelle Lesesituation? Wie viele Bücher hast du in diesem Jahr schon gelesen?

Da ich zum Glück ganz normal arbeiten gehen kann, habe ich nicht mehr Freizeit zum Lesen. Die wenige Freizeit, die mir an den Wochenende verbleibt, sind wir meist mit Renovieren beschäftigt, sodass ich gerade nicht so vorankomme mit all den Büchern, die ich lesen möchte. Kurioserweise sagt meine Goodreads-Statistik, dass ich bereits 32 Bücher in diesem Jahr gelesen habe, womit ich jetzt eher nicht gerechnet hätte.

Lasst mir doch gerne in den Kommentaren einen Link zu eurem Beitrag da. Ich schaue später vorbei! :)

Montag, 4. Mai 2020

Ausgepackt | Bücherbüchse April 2020

Nachdem ich im März pausierte, da ich das Buch bereits hatte, erreichte mich vor wenigen Tagen die Aprilausgabe der Bücherbüchse mit dem Thema Buchgeflüster.


Und deren Inhalt möchte ich euch zeigen.


Sonntag, 3. Mai 2020

Flop | Ich sehe was, was du nicht siehst von Mel Wallis de Vries

Es ist über ein halbes Jahr her, als ich an meiner letzten Leserunde bei der Lesejury teilnehmen durfte. So eine lange Durststrecke hatte ich dort noch nie. Umso größer war die Freude, als die Nachricht kam, dass ich mal wieder ausgewählt wurde. Doch leider war die Geschichte ganz anders als erhofft...


Niemand weiß, was mit Emma geschah, als sie vor einem halben Jahr nach einem Schulfest verschwand. Ihre vier Freundin versuchen weiterzumachen und fahren in den Urlaub, den sie alle gemeinsam planten. Doch in Frankreich erreicht sie auf einmal komische Post und irgendjemand scheint sie auch noch zu beobachten. Was geschah mit Emma und wer verbirgt die Wahrheit?

Mich erinnerte die Idee der Geschichte ein wenig an Pretty little Liars. Und da ich schon länger keine Geschichte in dieser Richtung gelesen hatte, freute ich mich auf den jungen Krimi, der übrigens gar nicht so viele Seiten hatte.

Die Handlung wird in sehr kurzen Kapiteln aus der Sicht der Freundinnen erzählt. Dabei gibt es auch Rückblenden aus Emmas Sicht. So lernen wir alle Mädchen kennen. Was die Autorin dabei nicht schaffte, war es, ihren Figuren einen individuellen und tiefgründigen Charakter zu verpassen. Sie blieben wahnsinnig blass und hatten nur einen Stempel aufgedrückt bekommen, an den man sie auseinander halten konnte. Das Biest, die übersinnlich Begabte, das Mutterkind und die reiche Tochter. Viel mehr machten sie nicht aus und das war weder glaubwürdig noch Sympathie erweckend. Selten bin ich so wenig mit Protagonistinnen warm geworden wie hier.

Also hoffte ich, dass wenigstens die Spannungsebene überzeugen konnte. Doch auch das war weit gefehlt. Ich hatte viel mehr erhofft, als die Geschichte am Ende einhalten konnte. Die allgegenwärtige Bedrohung war eher ein laues Lüftchen, dass von den Mädchen klein geredet wurde.

Die Auflösung am Ende sollte wohl überraschend und unvorhersehbar sein. Für mich warf sie eher mehr Fragen auf, als sie zu beantworten. Das erschien mir so unausgegoren wie der Rest des Buches auch.

Ich hatte mir wirklich einiges von "Ich sehe was, was du nicht siehst" von Mel Wallis de Vries erhofft, doch der Jugendthriller konnte mich auf keiner Ebene überzeugen. Selten habe ich so unsympathische Protagonistinnen erlebt, deren Schicksal mich so wenig mitreißen konnte.

2/5


Samstag, 2. Mai 2020

Neuzugänge April | Dies Mal nichts zum Anfassen, dafür aber für die Ohren.

Hohe Bücherstapel voller Neuzugänge gehörten im April definitiv der Vergangenheit an. Tatsächlich erreichte mich im vergangenen Monat kein einziges Printexemplar! Es ist auch lange her, dass meine Neuzugänge des Monats so niedlich ausgefallen sind. Dieser Virus macht einfach vor nichts halt!


Dennoch sind eine handvoll cooler Geschichten bei mir eingetroffen und die würde ich euch gerne zeigen.


Freitag, 1. Mai 2020

Highlight | Gods oy Ivy Hall. Cursed Kiss von Alana Falk

Auf Vorablesen löste ich meine Wunschbuchpunkte für dieses Buch aus dem Ravensburger Buchverlag ein und wagte mich nun endlich an den über 500 Seiten starken Schinken!


Erin könnte eigentlich eine ganz normale Collegestudentin sein, wenn da nicht ihre Nebentätigkeit als Rachegöttin wäre. Vor 2 Jahren schloss sie einen Pakt mit dem Herren der Unterwelt persönlich: Hades. Erin liefert ihm wöchentlich eine neue Seele aus, die sie ihren Opfern mit einem Kuss stiehlt. Als sie auf Arden trifft, möchte sie endlich mal wieder einen guten Kerl aus empfundener Zuneigung küssen, doch das würde sein Ende bedeuten...

Was mich an dieser Geschichte reizte war die Mischung aus College, einem beliebten New Adult Setting, und Fantasy. Irgendwie kam mir das in letzter Zeit kaum unter und ich bin immer für neue Ideen in meinem liebsten Genre zu haben.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Alana Falk hat einen sehr packenden Schreibstil und konnte Erin schon auf den ersten Seiten sehr viel Profil verleihen. Das fand ich sehr gut gelungen. Erin war mir super sympathisch, wobei das, was sie tut dramatische Folgen für die Opfer hat. Diese sind übrigens ziemlich üble Kerle, die nicht nett zu Frauen waren. Daher nennen sich die Leute, die einen Pakt mit Hades eingingen auch Rachegötter.
Das ganze Konstrukt fand ich sehr interessant und spannend zu entdecken, was für Geheimnisse dahinterstecken.

Teile der Geschichte werden auch aus Ardens Sicht erzählt. Er ist ein absolut guter Kerl, der eine tolle Chemie zu Erin entwickelt. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, ob auch er ein Geheimnis hat. Die Geschichte war da zu keiner Zeit vorhersehbar, was ich toll fand.

Auch die Settings der Geschichte konnten mich absolut überzeugen. Die Autorin beschreibt alles sehr atmosphärisch, so dass ich immer mit vor Ort war. Die Bibliothek in der alten Kirche war dabei ebenso atemberaubend wie Erins windschiefes Verbindungshaus oder das Meer bei Ebbe.

Das Lesen von Cursed Kiss hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich den Sommer herbeisehne, denn dann erscheint der 2. Band. Alana Falk hat in meinen Augen alles richtig gemacht und eine junge Fantasygeschichte erschaffen, die mit sympathischen Figuren, neuen Ideen und tollen Orten punkten konnte!

5/5

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