Bei Vorablesen bin ich zum ersten Mal auf einen neuen Titel gestoßen, bei dessem Klappentext ich sofort wusste, dass es genau meinem Lesegeschmack entsprechen würde. So löste ich gerne meine angesammelten Punkte für dieses wunderschöne Jugendbuch ein.
Tess und Jonah trafen sich einmal vor 7 Monaten und spürten eine Verbindung, die sie über die Ferne online aufrecht erhalten wollten. Sie schrieben sich Emails, Tweets und Chatnachrichten voll persönlicher Gedanken. Doch eines Tages ist Jonah tot und Tess fühlt sich so allein gelassen. Tess schreibt ihm weiterhin Nachrichten, anders kann sie ihre Trauer nicht bewältigen und eines Tages erhält sie sogar eine Antwort.
Die Geschichte von Tess klang ganz nach meinem Lesegeschmack. Ich bin immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Jugendromanen und versprach mir bei diesem Titel fündig geworden zu sein. Tess ist 17 und eine etwas andere Protagonistin. Sie floh regelrecht aus ihrem Internat, sie kifft und besucht Studentenpartys. Tess' Leben ist nach Jonahs Tod ziemlich aus den Fugen geraten, doch wie echt kann eine Beziehung schon sein, die rein auf Social Media aufgebaut ist? Wie berechtigt darf Tess' Trauer schon sein? Dies sollen die grundlegenden Fragen des Romans sein. Wirklich beantwortet gefühlt, habe ich sie im Laufe des Buches nicht.
Ich habe "Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente" als eine ziemlich skurile Geschichte wahrgenommen, die von außergewöhnlichen Einfällen lebt.
Tess ist dabei ein wahnsinnig wichtiger Bestandteil des Jugendbuches, wenn man sie nicht mag, wird man wohl auch die Geschichte nicht mögen. Tess trifft ziemlich dumme Entscheidungen, sie schlittert vielmehr in diese Situationen hinein, ohne groß darüber nachzudenken. Dabei beweist sie eine große Klappe und spricht Gedanken aus, die meinen Humor ziemlich gut trafen. Ich habe während des Lesens mehrfach auflachen müssen. Ich bin mit Tess ganz gut klargekommen.
Auch ihr Vater ist eine Nummer für sich. Er steckt in einer Midlifecrisis und will sich ein Standbein mit der Planung von unkonventionellen Bestattungen aufbauen. Dabei geht aber einiges schief und wir erleben komische und peinliche Momente. Mir gefiel der Handlungsstrang, in dem Tess ihrem Vater bei der Planung der Begräbnisse half. Das war mal etwas ganz anderes in einem Jugendbuch.
Der Handlungsstrang um Jonah und die neuen Nachrichten, die Tess nach seinem Tod erhält, nehmen nach und nach mehr Bedeutung ein. Allerdings empfand ich diese Elemente nicht als sonderliche bewegend oder tiefgründig.
Für mich versprach der Klappentext etwas anderes als ich im Endeffekt bekam. Doch mir gefiel das Buch deswegen nicht weniger.
Peter Bognanni hat mit seinem Jugendbuch eine außergewöhnliche und komische Geschichte erschaffen, die von ihren eigenwilligen Charakteren und deren Umgang mit dem Tod lebt.
4/5
... deswegen gibt es hier auch Produkttests sowie Musik- und Filmkritiken.
Montag, 29. Januar 2018
Mittwoch, 24. Januar 2018
Teil 3 | Die Gabe der Auserwählten von Mary E. Pearson
Die Chroniken der Hinterbliebenen geht in die dritte und eigentlich auch letzte Runde, wenn sich der Verlag nicht dazu entschieden hätte, das Finale der Fantasyreihe in 2 Bücher zu splitten. Wie meine Gedanken dazu sind, erfahrt ihr hier...
Lia konnte gerade so mit Rafe und ihrem Leben aus Venda davonkommen. Gemeinsamen machen sie sich auf nach Dahlbreck, wo Rafe nun den Thron besteigen wird. Doch Lia plagen Zweifel, ob sie wirklich an seiner Seite sein kann. Es treibt sie in die Heimat, wo sie als Verräterin gilt. Doch sie will ihrer wahren Bestimmung nachgehen und einen Krieg verhindern.
Teil drei knüpft nahtlos am großen Finale des zweiten Bands an. Dennoch habe ich wieder einige Seiten gebraucht, um in die Handlung hineinzufinden. Aber das ging mir schon bei den vorherigen Geschichten so. Zum Glück konnte mich die Handlung im Laufe des Buches immer mehr abholen.
Dieser Teil lebt von den zwischenmenschlichen Entwicklungen! Lia mauserte sich von einer unsicheren, hilflosen, flüchtenden Prinzessin zu einer toughen und herrschenden Kriegerin. Das gefiel mir wirklich gut. Wir erhalten leider nicht so viele Einblicke in Kadens Gedankenwelt wie im Vorgänger. Ich mag ihn ja sehr und hoffe, dass er wieder wichtiger für die Geschichte wird.
Rafe macht nicht gerade eine positive Wandlung durch. Er ist überfordert mit seiner neuen Rolle und auch mit Lia scheint er kein rechtes Maß mehr zu finden.
Ich hoffe ja wirklich, dass Lia nocheinmal ihre Wahl überdenkt und mein Favorit ein Happy Ending bekommt. ;)
Die Rahmenhandlung, um den drohenden Krieg der drei Königreiche hat kaum Entwicklung erfahren und es fehlten mir die überraschenden Wendungen. Auch ein spannendes Finale am Ende des Buches sucht man vergeblich. Aber das ist auch kein Wunder, denn der Verlag hat den englischen Originalband, der um die 670 Seiten umfasst, mal eben gesplittet. Das Buch war Bastei Lübbe zu dick für einen deutschsprachigen Einzelband. Reine Geldmacherei!
Es ist so offensichtlich, dass "Die Gabe der Auserwählten" kein Potenzial zu einem eigenständigen Band hat. Es fehlt dafür einfach das packende Finale. Das Buch endet unspektakulär, ohne nervenzerreißenden Cliffhanger. Aber das ist nur logisch, denn im Original geht es auf der nächsten Seite mit einem neuen Kapitel weiter. Das Buch liest sich wie eine lange Einleitung, doch als es endet, fragt man sich "Und nun?" Man muss zwangsläufig das Geld für den 4. und wirklich letzten Teil investieren und fühlt sich vom Verlag mal eben an der Nase herumgeführt.
"Die Gabe der Auserwählten" von Mary E. Pearson ist die erste Hälfte des großen Finales der Chroniken der Hinterbliebenen. Das Buch lebt von seinen zwischenmenschlichen Entwicklungen auch wenn die Handlung nicht viel Neues bereithielt.
4/5
Lia konnte gerade so mit Rafe und ihrem Leben aus Venda davonkommen. Gemeinsamen machen sie sich auf nach Dahlbreck, wo Rafe nun den Thron besteigen wird. Doch Lia plagen Zweifel, ob sie wirklich an seiner Seite sein kann. Es treibt sie in die Heimat, wo sie als Verräterin gilt. Doch sie will ihrer wahren Bestimmung nachgehen und einen Krieg verhindern.
Teil drei knüpft nahtlos am großen Finale des zweiten Bands an. Dennoch habe ich wieder einige Seiten gebraucht, um in die Handlung hineinzufinden. Aber das ging mir schon bei den vorherigen Geschichten so. Zum Glück konnte mich die Handlung im Laufe des Buches immer mehr abholen.
Dieser Teil lebt von den zwischenmenschlichen Entwicklungen! Lia mauserte sich von einer unsicheren, hilflosen, flüchtenden Prinzessin zu einer toughen und herrschenden Kriegerin. Das gefiel mir wirklich gut. Wir erhalten leider nicht so viele Einblicke in Kadens Gedankenwelt wie im Vorgänger. Ich mag ihn ja sehr und hoffe, dass er wieder wichtiger für die Geschichte wird.
Rafe macht nicht gerade eine positive Wandlung durch. Er ist überfordert mit seiner neuen Rolle und auch mit Lia scheint er kein rechtes Maß mehr zu finden.
Ich hoffe ja wirklich, dass Lia nocheinmal ihre Wahl überdenkt und mein Favorit ein Happy Ending bekommt. ;)
Die Rahmenhandlung, um den drohenden Krieg der drei Königreiche hat kaum Entwicklung erfahren und es fehlten mir die überraschenden Wendungen. Auch ein spannendes Finale am Ende des Buches sucht man vergeblich. Aber das ist auch kein Wunder, denn der Verlag hat den englischen Originalband, der um die 670 Seiten umfasst, mal eben gesplittet. Das Buch war Bastei Lübbe zu dick für einen deutschsprachigen Einzelband. Reine Geldmacherei!
Es ist so offensichtlich, dass "Die Gabe der Auserwählten" kein Potenzial zu einem eigenständigen Band hat. Es fehlt dafür einfach das packende Finale. Das Buch endet unspektakulär, ohne nervenzerreißenden Cliffhanger. Aber das ist nur logisch, denn im Original geht es auf der nächsten Seite mit einem neuen Kapitel weiter. Das Buch liest sich wie eine lange Einleitung, doch als es endet, fragt man sich "Und nun?" Man muss zwangsläufig das Geld für den 4. und wirklich letzten Teil investieren und fühlt sich vom Verlag mal eben an der Nase herumgeführt.
"Die Gabe der Auserwählten" von Mary E. Pearson ist die erste Hälfte des großen Finales der Chroniken der Hinterbliebenen. Das Buch lebt von seinen zwischenmenschlichen Entwicklungen auch wenn die Handlung nicht viel Neues bereithielt.
4/5
Dienstag, 23. Januar 2018
Gemeinsam Lesen #250 | Mein currently Reading
Wie schon in der letzten Woche möchte ich auch am heutigen Dienstag an der
Aktion von "Schlunzenbücher"
teilnehmen.
Pos.424
Was ich aber loswerden möchte, ist, dass ich es ein wenig befremdlich finde, dass der deutsche Verlag aus der Trilogie eine Tetralogie machte. Im Original hat das Buch 670 Seiten - für Bastei Lübbe zu dick für ein Jugendbuch. Reine Geldmacherei!
1. Welches Buch liest du gerade?
Ich lese gerade "Die Gabe der Auserwählten" von Mary E. Pearson, dem dritten Teil der Chronik der Hinterbliebenen.2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
SCHAFF SIE HER.Pos.424
3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Ich habe gerade erst mit dem Buch begonnen und kann daher noch nicht viel zu meinem persönlichen Eindruck sagen. Ich hoffe, die Geschichte wird spannend und beginnt nicht so zäh, wie die beiden Vorgänger.Was ich aber loswerden möchte, ist, dass ich es ein wenig befremdlich finde, dass der deutsche Verlag aus der Trilogie eine Tetralogie machte. Im Original hat das Buch 670 Seiten - für Bastei Lübbe zu dick für ein Jugendbuch. Reine Geldmacherei!
4. Gibt es Kinderbücher, mit denen du schöne Kindheitserinnerungen verbindest?
Ich habe ein Märchenbuch, dass ich als Kind am allerliebsten mochte und wirklich oft anschaute. Wenn ich es heute zur Hand nehme, kommen zwar keine speziellen Erinnerungen hoch, dafür aber ein schönes und vertrautes Gefühl.Samstag, 20. Januar 2018
Märchenhaft | Schwanenfeuer von Regina Meißner
Als Kind habe ich den Zeichentrickfilm zur Schwanenprinzessin geliebt! Mich faszinierte die Geschichte der verfluchten und verstoßenen Prinzessin, die nachts ein Mensch war und tagsüber ein Schwan. Als ich den ersten Teil der Märchenreihe von Regina Meißner sah, musste ich ihn lesen!
Estelle und ihre 5 Schwestern wurden von deren böser Stiefmutter verflucht. Jede Prinzessin ereilte ein anderes Schicksal. Estelle muss tagsüber im Körper eines Schwans leben, während sie des Nachts ihre menschliche Gestalt wiedererlangt. Eines Tages schießt ein Jäger auf sie. Ayden sucht seine Beute und findet ein verletztes Mädchen. Schnell kommt er hinter ihr Geheimnis und gemeinsam begehen sie das Abenteuer, den Fluch zu brechen.
Die Autorin wirft uns mitten in die Handlung, wir schwimmen mit Estelle über den Schwanenteich als Ayden auf die Bildfläche tritt. Es kommt zur ersten Konfrontation und Estelle wird Ayden gar nicht mehr los. Mir gefiel vom ersten Moment an die Dynamik der beiden.
Estelle ist manchmal ganz prinzessinnenhaft/zickig!^^ Aber das auf keine allzu nervige weise. Natürlich hadert sie mit ihrem Fluch und steht der Situation hilflos gegenüber. Sie kann sich nur an ein Rätsel festhalten und ist froh, dass sie mit dem Jäger jemanden gefunden hat, der ihr bei dessen Lösung helfen kann.
Ayden ist ein guter Kerl, der Estelle sofort hilfsbereit zur Seite steht. Natürlich erwärmt sich auch sein Herz für sie, doch als er von ihrer wahren Identität erfährt, plagen ihn die Vorbehalte.
Erst im Laufe des Buches erfahren wir die wahren Hintergründe des Fluchs. Das fand ich märchenhaft geschildert. Außerdem lernen wir bereits Estelles Schwestern kennen, die in ihren Träumen noch eine Verbindung miteinander haben. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, auf die Geschichte der zweitältesten Prinzessin, die in wenigen Tagen erscheinen wird.
"Schwanenfeuer" war mein erstes Buch von Regina Meißner. Ich war angenehm überrascht von ihrem Schreibstil, der sich perfekt der märchenhaften Adaption und dem Setting anpasste. Ich habe die Geschichte einfach wahnsinnig gerne gelesen, denn sie hat mir viel Spaß bereitet.
Die fantastischen Elemente am Wegesrand der Reise waren erfrischend und sorgen für das perfekte märchenhafte Feeling. Die Autorin entwickelte nach der Ausgangsituation zur "Schwanenprinzessin" ihre ganz eigene Interpretation, die mich fast genauso begeistern konnte.
Nicht ganz überzeugen konnte mich der Handlungsverlauf. Die Protagonisten stolpern regelrecht in schwierige Situationen und gelangen genauso schnell zufällig wieder heraus. Das war mir zu willkürlich und nicht ganz durchdacht. Auch das Ende eilte sehr schnell herbei und fühlte sich somit ein wenig unrund an.
Dennoch habe ich "Schwanenfeuer" von Regina Meißner sehr genossen und freue mich sehr auf "Blütenzauber", dem zweiten Teil, der mich hoffentlich noch mehr verzaubern wird.
4/5
Estelle und ihre 5 Schwestern wurden von deren böser Stiefmutter verflucht. Jede Prinzessin ereilte ein anderes Schicksal. Estelle muss tagsüber im Körper eines Schwans leben, während sie des Nachts ihre menschliche Gestalt wiedererlangt. Eines Tages schießt ein Jäger auf sie. Ayden sucht seine Beute und findet ein verletztes Mädchen. Schnell kommt er hinter ihr Geheimnis und gemeinsam begehen sie das Abenteuer, den Fluch zu brechen.
Die Autorin wirft uns mitten in die Handlung, wir schwimmen mit Estelle über den Schwanenteich als Ayden auf die Bildfläche tritt. Es kommt zur ersten Konfrontation und Estelle wird Ayden gar nicht mehr los. Mir gefiel vom ersten Moment an die Dynamik der beiden.
Estelle ist manchmal ganz prinzessinnenhaft/zickig!^^ Aber das auf keine allzu nervige weise. Natürlich hadert sie mit ihrem Fluch und steht der Situation hilflos gegenüber. Sie kann sich nur an ein Rätsel festhalten und ist froh, dass sie mit dem Jäger jemanden gefunden hat, der ihr bei dessen Lösung helfen kann.
Ayden ist ein guter Kerl, der Estelle sofort hilfsbereit zur Seite steht. Natürlich erwärmt sich auch sein Herz für sie, doch als er von ihrer wahren Identität erfährt, plagen ihn die Vorbehalte.
Erst im Laufe des Buches erfahren wir die wahren Hintergründe des Fluchs. Das fand ich märchenhaft geschildert. Außerdem lernen wir bereits Estelles Schwestern kennen, die in ihren Träumen noch eine Verbindung miteinander haben. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, auf die Geschichte der zweitältesten Prinzessin, die in wenigen Tagen erscheinen wird.
"Schwanenfeuer" war mein erstes Buch von Regina Meißner. Ich war angenehm überrascht von ihrem Schreibstil, der sich perfekt der märchenhaften Adaption und dem Setting anpasste. Ich habe die Geschichte einfach wahnsinnig gerne gelesen, denn sie hat mir viel Spaß bereitet.
Die fantastischen Elemente am Wegesrand der Reise waren erfrischend und sorgen für das perfekte märchenhafte Feeling. Die Autorin entwickelte nach der Ausgangsituation zur "Schwanenprinzessin" ihre ganz eigene Interpretation, die mich fast genauso begeistern konnte.
Nicht ganz überzeugen konnte mich der Handlungsverlauf. Die Protagonisten stolpern regelrecht in schwierige Situationen und gelangen genauso schnell zufällig wieder heraus. Das war mir zu willkürlich und nicht ganz durchdacht. Auch das Ende eilte sehr schnell herbei und fühlte sich somit ein wenig unrund an.
Dennoch habe ich "Schwanenfeuer" von Regina Meißner sehr genossen und freue mich sehr auf "Blütenzauber", dem zweiten Teil, der mich hoffentlich noch mehr verzaubern wird.
4/5
Freitag, 19. Januar 2018
Herzensbuch | A thousand boy kisses von Tillie Cole
Diese Rezension wird jetzt nicht leicht für mich, denn die Geschichte dazu war nur schwer auszuhalten. Es geht um "A thousand boy kisses" von Tillie Cole, welches im LYX Verlag nur als Ebook erschienen ist. Schande über euch, LYX, dass ihr dieser hochemotionalen Liebesgeschichte keine Printveröffentlichung zugetraut habt! Für mich ist die Geschichte so viel wichtiger und schöner, als alles, was ihr in den letzten Jahren herausgebracht habt!
Rune und Poppy sind Nachbarn und beste Freunde seit sie 5 sind. Als Poppy ein paar Jahre später ein Glas mit 1000 Herzzetteln von ihrer Oma geschenkt bekommt, soll sie dieses mit 1000 erinnerungswürdigen Jungsküssen füllen. Rune weiß, die bekommt Poppy nur von ihm. Doch als Rune für 2 Jahre zurück nach Norwegen gehen muss, bricht Poppy den Kontakt ab. Als er schließlich heimkehrt, steht ein riesiges Schreckgespenst zwischen ihnen.
Mich sprach zuallererst das wunderschöne Cover an. Vom Original übernommen, passt es perfekt zu der einzigartigen Geschichte. Ich dachte, mich würde hier eine klassische New Adult Geschichte erwarten. Ich lag so falsch!
Rune und Poppy sind zunächst 15 und schon seit einigen Jahren das Pärchen überhaupt. Beide werden von ihren Freunden nur als Einheit wahrgenommen. Zurecht, denn beide wissen schon, dass ihre Liebe für immer ist, dass sie etwas Kostbares miteinander verbindet.
Doch dann muss Rune gehen und eigentlich stand fest, dass sie beide das schaffen würden. Bis Poppy Rune aus ihrem Leben ausschließt. Zwei Jahre vergehen und ein rebellischer, düsterer 17-Jähriger kommt zurück. Doch am meisten hat wohl Poppy in dieser Zeit durchgemacht und das versucht sie vor Rune zu verstecken.
Beide Protagonisten sind eigentlich noch Teenies, doch zusammen gehen sie so reif und liebevoll miteinander um, dass dies einfach wunderschön zu verfolgen war. Sie teilen bittersüße und romantische Momente miteinander. Sie haben eine Verbindung, die man nur jedem Menschen wünschen kann. Dann zumindest wäre die Welt ein besserer Ort. Während des Lesens wuchsen sie mir so sehr ans Herz. Tillie Cole hat hier zwei wunderbare Seelen erschaffen.
Ihr Schreibstil war wunderschön, stellenweise poetisch. So fand sie immer die richtigen Worte und erschuff wundervolle Bilder in meinem Kopf. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sie bisher nur brutale Killer-Lovestories veröffentlicht hat. Die Autorin hat mit "A thousand boy kisses" ihr wahres Meisterwerk abgelegt, dass mich in jedem Kapitel zu Tränen rührte. Dabei meine ich die Heulattacken, die mich nicht mal mehr die Buchstaben auf meinem Kindle richtig erkennen ließen.
Um meine ganzen Gefühle und Gedanken zu "A thousand boy kisses" niederschreiben zu können, folgen im nächsten Abschnitt Spoiler, bzw. lüfte ich das im Klappentext angesprochene Geheimnis. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, überspringt den Abschnitt am besten und kauft in der Zwischenzeit das Ebook!
Ich hatte überhaupt nicht mit dem gerechnet, was Tillie Cole sich für ihre Protagonisten erdacht hat. So traf es mich wie ein harter Schlag, als Rune erfuhr, dass Poppy sterben würde. Ich war genauso wütend wie er, mich traf die Ungerechtigkeit und die Trauer, dass das was beide haben, so schnell zuende sein würde. Es machte mich fertig! Was die Autorin bei mir ansprach, war die eigene Urangst vor dem selben Schicksal: Das wichtigste im Leben zu früh zu verlieren. So las ich das Buch und identifizierte mich zu 100% mit Poppy und Rune. Ich hoffte auf ein Wunder und erlebte mit ihnen die letzten romantischen Abenteuer. Was beide teilten, war einfach überwältigend. Als die Geschichte schließlich auserzählt war, fühlte ich mich, als hätte ich die beiden verloren, so nahe waren sie mir. Ich hoffte entgegen aller Vernunft auf ein Happy Ending und irgendwie haben beides dies auch bekommen.
Spoilerfreie Zone:
Mit "A thousand boy kisses" von Tillie Cole habe ich meine neue Herzensgeschichte gefunden. Sie hätte mich mit Poppy und Rune nicht noch mehr berühren können. Ich habe noch nie bei einem Roman so sehr geweint wie hier. Nicht mal die großen Tode in Harry Potter haben mich so mitgenommen. Ich glaube, ein größeres Kompliment könnte ich der Autorin nicht machen. Tillie, tausend Dank für diese Geschichte. Ich werde sie niemals wieder vergessen! <3
1000/5
Rune und Poppy sind Nachbarn und beste Freunde seit sie 5 sind. Als Poppy ein paar Jahre später ein Glas mit 1000 Herzzetteln von ihrer Oma geschenkt bekommt, soll sie dieses mit 1000 erinnerungswürdigen Jungsküssen füllen. Rune weiß, die bekommt Poppy nur von ihm. Doch als Rune für 2 Jahre zurück nach Norwegen gehen muss, bricht Poppy den Kontakt ab. Als er schließlich heimkehrt, steht ein riesiges Schreckgespenst zwischen ihnen.
Mich sprach zuallererst das wunderschöne Cover an. Vom Original übernommen, passt es perfekt zu der einzigartigen Geschichte. Ich dachte, mich würde hier eine klassische New Adult Geschichte erwarten. Ich lag so falsch!
Rune und Poppy sind zunächst 15 und schon seit einigen Jahren das Pärchen überhaupt. Beide werden von ihren Freunden nur als Einheit wahrgenommen. Zurecht, denn beide wissen schon, dass ihre Liebe für immer ist, dass sie etwas Kostbares miteinander verbindet.
Doch dann muss Rune gehen und eigentlich stand fest, dass sie beide das schaffen würden. Bis Poppy Rune aus ihrem Leben ausschließt. Zwei Jahre vergehen und ein rebellischer, düsterer 17-Jähriger kommt zurück. Doch am meisten hat wohl Poppy in dieser Zeit durchgemacht und das versucht sie vor Rune zu verstecken.
Beide Protagonisten sind eigentlich noch Teenies, doch zusammen gehen sie so reif und liebevoll miteinander um, dass dies einfach wunderschön zu verfolgen war. Sie teilen bittersüße und romantische Momente miteinander. Sie haben eine Verbindung, die man nur jedem Menschen wünschen kann. Dann zumindest wäre die Welt ein besserer Ort. Während des Lesens wuchsen sie mir so sehr ans Herz. Tillie Cole hat hier zwei wunderbare Seelen erschaffen.
Ihr Schreibstil war wunderschön, stellenweise poetisch. So fand sie immer die richtigen Worte und erschuff wundervolle Bilder in meinem Kopf. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sie bisher nur brutale Killer-Lovestories veröffentlicht hat. Die Autorin hat mit "A thousand boy kisses" ihr wahres Meisterwerk abgelegt, dass mich in jedem Kapitel zu Tränen rührte. Dabei meine ich die Heulattacken, die mich nicht mal mehr die Buchstaben auf meinem Kindle richtig erkennen ließen.
Um meine ganzen Gefühle und Gedanken zu "A thousand boy kisses" niederschreiben zu können, folgen im nächsten Abschnitt Spoiler, bzw. lüfte ich das im Klappentext angesprochene Geheimnis. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, überspringt den Abschnitt am besten und kauft in der Zwischenzeit das Ebook!
Ich hatte überhaupt nicht mit dem gerechnet, was Tillie Cole sich für ihre Protagonisten erdacht hat. So traf es mich wie ein harter Schlag, als Rune erfuhr, dass Poppy sterben würde. Ich war genauso wütend wie er, mich traf die Ungerechtigkeit und die Trauer, dass das was beide haben, so schnell zuende sein würde. Es machte mich fertig! Was die Autorin bei mir ansprach, war die eigene Urangst vor dem selben Schicksal: Das wichtigste im Leben zu früh zu verlieren. So las ich das Buch und identifizierte mich zu 100% mit Poppy und Rune. Ich hoffte auf ein Wunder und erlebte mit ihnen die letzten romantischen Abenteuer. Was beide teilten, war einfach überwältigend. Als die Geschichte schließlich auserzählt war, fühlte ich mich, als hätte ich die beiden verloren, so nahe waren sie mir. Ich hoffte entgegen aller Vernunft auf ein Happy Ending und irgendwie haben beides dies auch bekommen.
Spoilerfreie Zone:
Mit "A thousand boy kisses" von Tillie Cole habe ich meine neue Herzensgeschichte gefunden. Sie hätte mich mit Poppy und Rune nicht noch mehr berühren können. Ich habe noch nie bei einem Roman so sehr geweint wie hier. Nicht mal die großen Tode in Harry Potter haben mich so mitgenommen. Ich glaube, ein größeres Kompliment könnte ich der Autorin nicht machen. Tillie, tausend Dank für diese Geschichte. Ich werde sie niemals wieder vergessen! <3
1000/5
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