Donnerstag, 5. März 2020

Top Ten Thursday #458 | A wie AutorIn

Der Top Ten Thursday ist mittlerweile auf Aleshanees Blog zu finden. Dort gibt es jeden Donnerstag ein Thema zu dem eine Top 10 Liste erstellt werden kann.



Das heutige Thema lautet:

10 AutorInnen, deren Nachname mit einem A anfängt.


Ich befürchte, wir starten hier die Nachnamen-Alphabetsreihe... Wer ist nur auf diese Idee gekommen!? Ich war ja froh, als wir mit den Buchtiteln durch waren. Ich verzichte ganz bewusst darauf die Vornamen einzubeziehen, was wir ja dürften, denn theoretisch könnte ich die Personen ja zu einem anderen Buchstaben (des Nachnamens) wieder auswählen. Daher wird meine Liste heute wohl sehr kurz ausfallen, denn das A ist verdammt schwer.


Mittwoch, 4. März 2020

Lesemonat Februar | Von freien Bestsellern und Mister Einsteins Riesen-Lolli

Der kürzeste Monat des Jahres war, was die Zahlen anbelangt, ziemlich erfolgreich, denn ich habe einige Titel beendet.


Und diese möchte ich euch jetzt zeigen.


Dienstag, 3. März 2020

Gemeinsam Lesen #124 | Currently reading

Am heutigen Dienstag möchte ich auch wieder an der Aktion der "Schlunzenbücher" teilnehmen.

 

 

1. Welches Buch liest du gerade?

Ich lese gerade "Das Gerücht" von Lesley Kara, in dem die Protagonistin unbedacht ein Gerücht weitererzählt und damit eine Welle unvorhergesehener Ereignisse in einer englischen Kleinstadt heraufbeschwört.





2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Als ich aus der Arbeit nach Hause komme und meinen Schlüssel ins Türschloss stecke, merke ich, dass das Haus bereits anders riecht." 
S. 151


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

Das Buch hatte ich bei Vorablesen entdeckt und seit ich den Klappentext las, hatte es mich nicht mehr losgelassen. Das passiert mir nicht oft bei einem Buch. Als ich es dann tatsächlich auch gewann, war die Freude umso größer. Joanna ist mit ihrem Sohn aus London zurück in ihre kleine Heimatstadt gezogen. Dort schnappt sie das Gerücht auf, dass die Frau, die als 10-Jährige ein anderes Kind umbrachte, auch in der Stadt lebt. Unbedacht erzählt sie anderen davon , sodass eine Welle von Paranoia und Anschuldigungen um sich greift.
Einen vergleichbaren Roman habe ich bisher noch nicht gelesen, daher ist das tatsächlich mal etwas spannendes Neues für mich. Mir gefällt die Atmosphäre der englischen Kleinstadt am Meer richtig gut. Die Autorin hat es bisher perfekt geschafft, mir ein Bild davon zu vermitteln. Die Charaktere sind interessant gezeichnet und ich bin gespannt wie alles seine Kreise ziehen wird. Bisher fing es erst an, mal sehen, was da noch kommen wird. Am Ende soll etwas Unvorhersehbares passieren. So steht es zumindest auf den Buchklappen. Ich lasse mich mal überraschen und hoffe, dass es so gut weitergehen wird.

4. Bist du bei Lovelybooks aktiv?

Japp und das auch schon seit ein paar Jahre, übrigens auch unter "Lavendelknowsbest". Ich mag die Plattform für ihre Leserunden. Ich nehme wahnsinnig gerne daran teil und freue mich immer, wenn ich ein glückliches Händchen bei Lovelybooks habe. Einige meiner Rezensionen teile ich dort auch. Allerdings schaue ich nicht aktiv auf anderen Profilen nach und gucke mir dort Rezensionen an. Das mache ich eher auf Blogs oder Amazon.

Lasst mir doch gerne in den Kommentaren einen Link zu eurem Beitrag da. Ich schaue später vorbei! :)

Montag, 2. März 2020

Flop | Der Bestseller von Nadine Stenglein

Auf Lovelybooks entdeckte ich ein Buch, dessen Idee mich faszinierte. Als ich das Glück hatte für die Leserunde ausgelost zu werden, hatte ich nicht erwartet, dass der Titel leider eine Enttäuschung werden würde.


Audrey verlor ihren Vater bei einem Anschlag. Er war ein gefeierter Bestseller-Autor mit vielen Fans. Jahre später erscheint ein Werk, dass seine Handschrift zu tragen scheint, denn Audrey erkennt so viele Parallelen und Ideen von ihrem Vater wieder. Doch dieser ist doch tot, wer hat dann den neuen Bestseller geschrieben?

Ich lese eigentlich selten Thriller, dennoch habe ich das Gefühl, dass ich in diesem Jahr schon mehr davon las als im kompletten letzten Jahr. Auch hier faszinierte mich der Klappentext und ich hoffte, dass die Idee gut umgesetzt war. Sie ist ungewöhnlich und sprach mich damit direkt an. Die Vorstellung ist einfach auch abgedreht.

Audreys Vater ist ermordet wurden und das war für sie und ihre Mutter ein so gewaltiger Schock, dass sie ihn noch lange nicht verarbeitet haben. Dann erscheint da dieses Buch und Audrey kommt es so vor, als bekäme sie dadurch Botschaften aus dem Jenseits. Der Bestseller wurde unter einem Pseudonym veröffentlicht von em niemand weiß, wer dahinterstecken könnte.

Audrey recherchiert also auf eigene Faust und bekommt dabei Unterstützung von einem Kollegen, der bald mehr für sie werden wird. Was schnell klar wird, ist, dass Audreys Vater nicht nur Fans hatte.

Das Buch hatte alle Voraussetzungen, um ein richtiger spannender Thriller zu werden. In meinem Augen ist die Geschichte leider meilenweit daran vorbeigeschrammt.

Ich hatte von Anfang an große Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Er war einfach nicht ausgereift und erschien in großen Teilen zu aufgesetzt und unauthentisch. So driften die Dialoge und Audreys Gedankengänge zu oft in den unmöglichsten Situationen in romantisiertes Geschwafel ab. Das hat mich beim Lesen des Öfteren rausgebracht.
Ich hätte mir für die Erzählung einfach mehr Fingerspitzengefühl gewünscht. Der große Bösewicht heißt Mister X und das sagt wohl viel über den vorhandenen Ideenreichtum aus...

Audrey und Brian, ihr Kollege, geraten sehr schnell in eine Liebesbeziehung, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte und zunächst fehl am Platz erschien. Im Laufe des Buches bekommt alles mehr Sinn. Dennoch waren beide super eigenartig zusammen. Ich dachte mir ganz oft: "So redet und agiert doch niemand" in den jeweiligen Augenblicken.

Leider konnte es die Handlung auch nicht mehr herausreißen. Zu früh ist klar, was eigentlich passiert ist und wer hinter allem steckt. Für einen Thriller ist das natürlich tödlich!

"Der Bestseller" von Nadine Stenglein hat mich mit seiner ungewöhnlichen Idee angelockt und schließlich eiskalt abgeschreckt. Ich hatte mit den unauthentischen Charakteren und einem unausgereiften Schreibstil zu kämpfen. Außerdem möchte ich bei einem Thriller wirklich nicht schon ahnen, was wirklich passiert ist.

2/5

Sonntag, 1. März 2020

Buchtipp | Freischwimmen von Adam Baron

Dank Vorablesen zog dieses Buch bei mir, welches mit "Wunder" verglichen wurde. Da ich die Verfilmung zu diesem Roman neulich sah, war ich gespannt, ob die Geschichte dem Vergleich standhalten könnte.


Cymbeline kann nicht schwimmen. Seine Mutter hat es ihm einfach nie beigebracht. War also klar, dass in der ersten Schulschwimmstunde eine kleine Katastrophe passieren musste, die seine Welt und die seiner alleinerziehenden Mutter total aus den Angeln reißt.

Mir gefällt die Aufmachung des Buches richtig gut. Es schimmert wunderbar metallisch und auch die gelbe Kontrastfarbe ist ein richtig Hingucker. Im Inneren des Buches findet man auch ein paar schwarz-weiß Illustrationen.

Was direkt positiv auffällt, ist der tolle Erzählstil des Autors. Er ist witzig und pointiert. Das Buch ist somit gleichermaßen für Kinder aber auch für Erwachsene geschrieben. Wobei ich es erst ab 11 oder 12 Jahren empfehlen würde, denn die Geschichte steckt voller ernster und wichtiger Themen, die aus Cyms Sicht geschildert werden. Das mildert sie zwar ein wenig ab, dennoch war ich überrascht von der Ernsthaftigkeit des Buches.

Cym ist ein cleveres Kerlchen. Er hat zwar nicht so viele Freunde und eckt manchmal an, dennoch lässt er sich niemals unterkriegen und das mochte ich an ihm. Seine Beobachtungsgabe ist speziell und das macht das Buch interessant.

Die Geschichte ist mit 220 Seiten recht kurz und ich dachte eigentlich, ich wüsste von Anfang an, was passieren wird. Doch der Autor konnte mich am Ende unerwarteterweise überraschen. Das fand ich super. Leider hatte mich die Geschichte aber nicht 100%ig packen können. Ohne dass ich dieses Gefühl an einem bestimmten Punkt festmachen könnte. Manchmal ist das einfach so.

"Freischwimmen" von Adam Baron erzählt die Geschichte von Cymbeline, der ein außergewöhnliches und aufgewecktes Kerlchen ist. Dabei ist das Buch kein reines Kinderbuch, sondern glänzt mit einem pointierten und cleveren Schreibstil, der gut zu unterhalten weiß.

4/5

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