Freitag, 17. November 2017

Hörbuchrezension | Die Prophezeiung der Schwestern von Michelle Zink, gelesen von Tanja Geke



Und schon ist das vierte Hörbuch in sechs Wochen ausgehört. Es stammt ebenfalls aus einem vergangenen Besuch des Bücheroutlets auf Rügen und war mit seinen 2,99 Euro ein richtiges Schnäppchen. Eigentlich hatte ich nicht mehr daran geglaubt, die Geschichte von Michelle Zink zu hören, bin aber froh, dass ich es doch noch getan habe.


Lia und Alice sind Zwillinge zwischen denen schon immer eine gewisse Rivalität bestand. Als nun auch ihr Vater starb und die 17-Jährigen zu Vollwaisen werden, spannt sich ihr Verhältnis immer weiter an. Als sie dank einer Prophezeiung von ihrem magischen Erbe erfahren, sehnt sich ein Zwilling nach der Rolle des anderen und ein gefährlicher Disput beginnt.

Die Geschichte beginnt sehr düster mit dem Begräbnis des Vaters. Diese Grundstimmung soll sich durch den ganzen ersten Teil einer Jugendbuchreihe ziehen.
Die Handlung findet im endenden 19. Jahrhundert in Neu England statt.  Das Setting fand ich großartig. Matschwetter, Holzkutschen und stürmisch Winde, die um Herrenhäuser auf Klippen ziehen. Ganz großes Kino!

Die Thematik und der Erzählstil erinnerten mich an die Trilogie um den geheimen Zirkel von Libba Bray, die ich großartig fand.

Lia ist eine sympathische Protagonistin, die versucht die Geheimnisse ihrer Mutter zu ergründen und sich mit der neuen Rolle zu arrangieren, die sie von einer magischen Vorhersage auferlegt bekam. Die Prophezeiung der Schwestern sagt jedem Zwillingsmädchen eine Rolle in der drohenden Apocalypse hervor. Durch einen Umstand der Geburt scheinen die Rollen zwischen Lia und Alice vertauscht wurden zu sein, sodass es zu erheblichen Spannungen führte.
Die Charaktere der Schwestern fand ich sehr interessant ausgearbeitet. Ein wenig mehr Grautöne im Schwarz und Weiß hätte ich mir allerdings gewünscht.
So muss auch der erste Teil der Reihe ohne große Höhepunkte und Überraschungen auskommen.

Sprecherin Tanja Geke macht einen ziemlich guten Job. Bekannt war sie mir als Stimme von Carla aus "Scrubs". Ihr Stimme passte perfekt zur düsteren Atmosphäre des Buches. Richtig toll fand ich auch die kleinen Soundeffekte, um Sturm oder Gewitter zu verdeutlichen. Das hatte ich bisher noch in keinem Hörbuch und das gefiel mir richtig gut.

Ich hätte nicht erwartet, dass mir das Hörbuch zu "Die Prophezeiung der Schwestern" so gut gefallen würde. Es stimmungsvoll eingelesen, Michelle Zinks Geschichte gefiel mir, trotz ein paar Abstriche, sehr. Vielleicht erwische ich die weiteren Hörbücher noch einmal irgendwo günstig, um zu erfahren wie es weitergeht.

4/5

Kommentare:

  1. Hey, Laura,

    ich habe dazu früher öfter das Buch gesehen - die gibt´s mittlerweile bestimmt nicht mehr. Das hört sich aber von der Story her echt interessant an, da werde ich gleich mal bei Audible etwas stöbern gehen. Danke für den Tipp!

    LG und schönes WE,
    Claudia :)

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    1. Hi Claudia,

      ich kann mir auch gut vorstellen, dass Spotify die Hörbücher haben könnte.
      Ich weiß auch, dass ich früher um das Hardcover dazu herumgeschlichen bin. Die jüngere Version von mir hätte das Buch sicher auch total klasse gefunden.

      Dir auch ein schönes Wochenende. :)

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