Montag, 3. Februar 2020

Lesemonat Januar | Von 180 Wölfen in einem stürmischen Sekundenglas

Der erste Monat des neuen Jahres ist schon wieder vorbei und mit ihm sind die ersten Bücher gelesen. Dabei war es eine ganz schöne Achterbahnfahrt. Meine ersten Highlights waren gefunden aber auch der erste Abbruch seit langem!


Und diese möchte ich euch jetzt zeigen.




Mit dem ersten Buch des Jahres wagte ich mich an einen ziemlichen Schinken heran. Allerdings waren es 600 Seiten, die wie im Fluge vergingen. Denn "Der Wolf in meinem Herzen" von Catalina Cudd war eine etwas andere Liebesgeschichte mit einer packenden Handlung, tollen Figuren und dem dunklen Quäntchen Extra! Dafür gab es von mir die vollen 5 Sterne.


"Er ist ein Wolf. Jede von uns will es mit den Wölfen treiben, sogar mit denen, die scharf Krallen haben (...) Rosco ist nichts für dich, Kleine. Der verschlingt dich zum Nachtisch und hat dich drei Minuten später wieder vergessen." S.374f.


Danach war ich mit meiner Lektüre sehr tief gefallen, denn P.M. Freestones "Shadowscent. Die Blume der Finsternis" konnte mich überhaupt nicht begeistern. Ich bin mit der ganzen Welt nicht warm geworden und hatte arge Probleme mit dem Schreibstil. Daher habe ich es nach knapp über 50 Seiten abgebrochen.



Zum Glück ging es danach steil bergauf und ich konnte ein Buch von einer Autorin lesen, die schon einmal ein absolutes Herzensbuch bei mir abgeliefert hat. Ich war überrascht, dass Jessica Park mich wieder mit einer Geschichte so abholen konnte. Sie hat mich mitgerissen und sehr berührt. Hoffentlich dauert es nicht wieder so lange bis wir mehr von ihr zu lesen bekommen. Von mir gibt es die volle Empfehlung (5 Sterne) und ganz viel Liebe für 180 Seconds.


"Zum ersten Mal schaue ich ihn so an, wie ich bin. Ich werde alles fühlen, was ich täglich fühle und auf ihn loslassen. Mal sehen, ob er es aushält." S.55


"Die Ewigkeit in einem Glas" von Jess Kidd besticht durch einen wunderbaren Erzählstil und interessanten Charakteren, die ich gerne auf ihrem Weg begleitete. Die Thematik war so besonders und düster, dass sie mir noch lange im Gedächtnis sein wird. Wegen eines kleinen Kritikpunkts gab es von mir 4,5 Sterne.


"Du bist keine Leichendiebin mehr, Bridie, sagte er und wischte sich mit dem Ärmel übers Gesicht. Von heute an bist du das Lehrmädchen eines vornehmen Chirurgen." S.106


In einer Leserunde las ich "Das Mädchen, das den Sturm ruft" von Lindsay Lackey. Dies hatte seine guten Momente und ließ sich flüssig lesen, dennoch hatte ich etwas anderes erwartet und war nicht mit der düsteren Grundstimmung und Protagonistin Red warm geworden. Am Ende blieben für mich auch zu viele Fragen offen. Daher gab es von mir nur 3 Sterne für dieses toll anzusehende Buch.


"Weil es wichtig ist, den Unterschied zwischen schwer und unmöglich zu kennen, meine Kleine. Viele Dinge im Leben sind schwer. Aber nichts ist unmöglich. Denk daran: Es scheint stets unmöglich bis jemand es tut." S.38f


Weiter ging es mit "Dear Logan" von Ally Carter, welches mir zunächst Startschwierigkeiten bereitete, da ich eine komplett andere Geschichte erwartete. Eine toughe Protagonistin und ein spannender Handlungsverlauf konnten mich doch noch überzeugen. Daher gab es solide 4 Sterne.


"Maddie konnte weiter in Logans Armen liegen und sich vormachen, es sei alles in bester Ordnung. Oder sie konnte aufstehen und etwas dafür tun." 


Zuletzt beendete ich im Januar schließlich ein weiteres Leserundenbuch. "Diabolic. Fatales Vergehen" ist ein Thriller , der von Frauen für Frauen geschrieben wurde. Neben einer packenden Handlung gibt es auch noch das gewisse Fünkchen Romance, was ich ganz schön fand. Allerdings schwächelte der wichtigste Punkt bei einem Thriller und das war die große Auflösung. Daher gab es von mir gut 4 Sterne.


"Das, was er hier sah, war unverfälscht. Echt. Zudem machte ihn die Tatsache, dass diese jungen Frauen keinen blassen Schimmer hatten, dass er sie beobachtete, höllisch an. Das war der ultimative Kick." S.10


Im Januar begleiteten mich 7 Bücher, von denen 2 richtige Highlights waren. Eines musste ich abbrechen und der Rest war im guten Mittelfeld. Mit 2623 Seiten habe ich 600 Seiten mehr gelesen als im Dezember, aber dafür auch noch ein Buch weniger beendet. Mal sehen, was der kurze Februar bringen wird!

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