Sonntag, 29. April 2018

Hörbuchrezension | Die Morde von Pye Hall von Anthony Horowitz

Nun irgendwie ist es schon eigenartig in einem Monat das selbe Buch gleich zweimal zu konsumieren, aber ich habe es getan! Neben dem Hardcover zu "Die Morde von Pyehall" ist nämlich auch gleich noch das passende Hörbuch, dank Blogg dein Buch bei mir eingezogen.


Susan Ryeland, Lektorin eines englischen Verlags, hat den siebten Teil einer Erfolgskrimireihe auf dem Schreibtisch. Beim Arbeiten muss sie allerdings feststellen, dass das Manuskript unvollständig ist und dessen Autor auf tragische Weise ums Leben kam. Nun gilt es nicht nur die Morde von Pye Hall aufzuklären, sondern auch herauszufinden, wie deren Autor ums Leben kam.

Hier fiel mir direkt der außergewöhnliche Ansatz des Buches auf. Denn "Die Morde von Pye Hall" sind eine Geschichte innerhalb einer Geschichte.
Im ersten Kapitel machen wir es uns mit Susan gemütlich, als sie das Manuskript zu lesen beginnt. Gemeinsam tauchen wir ein in ein englisches Dorf in den 50er Jahren. Dort kommt eine Haushälterin bei der Arbeit ums Leben und ein paar Tage später wird ihr Arbeitgeber brutal ermordet aufgefunden. Privatdetektiv Atticus Pünd soll in einem Dorf voller Verdächtiger herausfinden, wer für die Morde von Pye Hall verantwortlich ist.

Ich wurde direkt in die Kriminalfälle hineingesogen. Es war alles so wunderbar englisch, das kleine Dörfchen, die Leute und auch die Art der Ermittlung. Mir gefiel das Setting so gut und ich liebte es zusammen mit Atticus Pünd zu ermitteln. Gesprochen wurde dieser Teil von Bodo Wolf, der mit seiner reifen Stimme dem Ermittler Atticus Pünd Leben einhauchte. Ich mochte es sehr ihm zu lauschen, seine Art des Lesens war sehr unaufdringlich und passend.

Nach 300 Seiten kam dann der Break. Wir springen zurück in die "Realität", wo Susan sich mit der Unvollständigkeit des Buches konfrontiert sieht. Dessen Autor Allan Conway soll Selbstmord begangen haben und Lektorin Susan macht sich auf die Suche nach den letzten Seiten. Dabei stellt sie fest, dass irgendwas an Conways Tod nicht stimmen kann.
Ich hatte ein wenig befürchtet im zweiten Handlungsstrang des Romans in ein Loch zu fallen, doch auch dieser Part war sehr spannend und fesselnd erzählt. Ich konnte mir zwar recht früh denken, wer der Mörder war, dennoch tat dies meinem intensiven Leseerlebnis keinen Abbruch.
Hier kommt die zweite Sprecherin des Hörbuchs Katja Danowski ins Spiel. Auch ihre Stimme war sehr angenehm und passend. Die Umsetzung des Hörbuches war wirklich perfekt gelungen. Wobei sich eine 2-Sprecher-Lösung für die unterschiedlichen Handlungsstränge natürlich anbot.

"Die Morde von Pye Hall" von Anthony Horowitz ist auch als Hörbuch ein perfektes Erlebnis. Das Buch war in diesem Monat mein Highlight und die beiden SprecherInnen Katja Danowski und Bodo Wolf trugen einen großen Anteil daran!

5/5

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Jumbo Verlag für das Hörerlebnis! <3

Mehr Infos zu Hörbuch findet ihr hier...

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